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Beliebtes Alltagsgetränk mit zweifelhaftem Ruf

Die Deutschen lieben ihren Kaffee. Der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch liegt bei 162 Litern, also etwa zwei Tassen pro Tag. Und die Auswahl ist groß: Nicht nur normaler Kaffee, Cappuccino und Espresso sind im Angebot, sondern auch entkoffeinierter Kaffee, Malzkaffee, Instant-Kaffee, Getreidekaffee, Grüner Kaffee, Dinkelkaffee und, und, und. Doch hartnäckig hält sich der Mythos, das leckere Koffeingetränk sei ungesund, sprich schädlich für die Gesundheit. Dabei hat es so viele positive Auswirkungen, dass man durchaus sagen kann: Kaffee ist gesund.

Kaffee ist eine Herzensangelegenheit

Das ergab eine Studie, an der mehr als 1,3 Millionen Kaffeetrinker teilnahmen. Demnach würden drei bis fünf Tassen Kaffee am Tag das Risiko für Herzkrankheiten senken. Zudem wurde bei den Probanden weniger Kalk in den Herzarterien gefunden. Sogar in Kombination mit Zigaretten hätte sich an den Werten nichts geändert.

Kaffee ist gesund und ein echter Fettkiller

Von wegen nicht gesund! Kaffee pusht die Fettverbrennung – eine super Ergänzu...
Von wegen nicht gesund! Kaffee pusht die Fettverbrennung – eine super Ergänzung also für das wöchentliche Sportprogramm. © pixabay

Kein Scherz: Wer auf Diät ist und mal keine Lust hat, im Park zu joggen, könnte alternativ auch einfach eine Tasse Kaffee trinken. Denn das darin enthaltene Koffein stimuliert das Nervensystem und kann dabei ordentlich Fett verbrennen. Das Fitnesstraining sollte aber natürlich nicht komplett durch das leckere Getränk ersetzt werden.

Bessere Verdauung dank Kaffee

Inwiefern das gesund sein soll? Die in verdauten Speisen enthaltenen Giftstoffe, die teilweise krebserregend sind, werden durch Kaffee schneller aus dem Körper gespült. Damit verringert sich auch das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken.

Kaffee auch gesund für die grauen Zellen

Auch fürs Gehirn ist Kaffee gesund. Denn Koffein stimuliert die grauen Zellen...
Auch fürs Gehirn ist Kaffee gesund. Denn Koffein stimuliert die grauen Zellen und hält uns den Tag über fit. © contrastwerkstatt - Fotolia

Und noch eine gute Nachricht für alle Koffeinjunkies: Kaffeeliebhaber sind laut Statistik wesentlich seltener von Parkinson betroffen. Womit das zusammenhängt? Koffein kann die Konzentration des Botenstoffes Dopamin an bestimmten Nervenzellen des Gehirns stabilisieren. So bleiben unsere kleinen grauen Zellen nicht nur morgens wach, sondern auch den ganzen Tag aktiv.

Fazit: Kaffee ist nicht nur beliebt, sondern auch gesund und damit besser als sein Ruf – das belegen zahlreiche Studien und Tests. Er stärkt nicht nur das Herz, sondern hilft auch bei der Fettverbrennung und Verdauung, kann Krebserkrankungen verhindern sowie das Risiko für Parkinson senken. Kein Grund also, den Konsum einzuschränken – solange Sie nicht mehr als fünf Tassen pro Tassen trinken.