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Mondscheinkinder

Man nennt sie Mondscheinkinder - Menschen, die unter Xeroderma Pigmentosum leiden, einer sehr seltenen genetischen Krankheit. Die Betroffenen dürfen sich kaum Sonnenlicht aussetzen, denn ansonsten würde die Haut im wahrsten Sinne des Wortes verbrennen. Wie sieht die Krankheit genau aus? Und welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

22.11.2011 00:00 | 8:32 Min | © Sat.1

Mondscheinkinder haben geringe Lebenserwartung

Die auf einem genetischen Effekt beruhende Krankheit "Xeroderma Pigmentosum" ist sehr selten. In Deutschland sind nur 50 Personen davon betroffen. Die Lebenserwartung der Mondscheinkinder ist unbehandelt gering. Die meisten Patienten sterben im ersten Lebensjahrzehnt. Da die Mehrheit der Betroffenen Kinder sind, werden die unter dieser Krankheit Leidenden auch umgangssprachlich Mondscheinkinder genannt. 

Mondscheinkinder - keine Chance auf Heilung

Das Fatale an der Krankheit: Treffen UV-Strahlen auf die Haut des Patienten, bilden sich zuerst Entzündungen, später warzenähnliche Gebilde, die sich zu bösartigem Hautkrebs entwickeln können. Besonders die üblicherweise dem Sonnenlicht ausgesetzten Hautpartien wie Gesicht, Augen und Arme sind davon betroffen. Daher ist es wichtig, dass die Erkrankten vor jeglicher Sonneneinstrahlung abgeschirmt werden. Bisher kann die Krankheit nicht geheilt werden. Zur Milderung der Symptome werden die Mondscheinkinder mit antibakteriellen Cremes mit extrem hohem UV-Schutz behandelt.

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