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Brustkrebs-Untersuchung in Schweden

Onkologen der schwedischen Universität von Lund haben für eine Studie über Brustkrebs die Brüste von 300 Frauen gemessen und dabei auch ihren Kaffeekonsum dokumentiert. Die gute Nachricht zuerst: Der flüssige Wachmacher reduziert das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Doch leider hat Kaffee auch einen weniger positiven Effekt auf die Oberweite.

Kaffee mindert Holz vor der Hütte

Die Untersuchung der Forscher ergab auch, dass Frauen mit einem bestimmten Gen kleinere Brüste bekommen, wenn sie regelmäßig Kaffee trinken. Aber keine Panik, der Verkleinerungsprozess vollzieht sich sehr langsam: „Kaffee trinkende Frauen müssen sich keine Sorgen machen, dass ihre Brüste über Nacht verschwinden. Sie werden kleiner, aber die Brüste lösen sich nicht in Luft aus“, gibt Onkologin Helena Jernstroem Entwarnung.

Auch männliche Brüste reagieren

Beim vermeintlich starken Geschlecht hat Kaffee nach Angaben der Wissenschaftler jedoch einen gegenteiligen Effekt: Das Bohnengetränk lässt bei Männern die Brüste nicht schrumpfen, sondern wachsen. Das dürfte für die Herrenwelt Grund genug sein, um auf Tee umzusteigen.

Angeber-Fact: 2012 wurden in Deutschland 584.950 Tonnen Rohkaffee konsumiert – so viel wie in keinem anderen Jahr zuvor.