Ratgeber

Stiftung Warentest-Ergebnis

Welche Sonnencreme ist die beste?

24.06.2016 09:56 Uhr
Im Sommer heißt es: Immer schön eincremen – besonders am Strand, denn hier we...
Im Sommer heißt es: Immer schön eincremen – besonders am Strand, denn hier werden die Sonnenstrahlen zusätzlich von Wasser und Sand reflektiert. © Fotolia/DeeMPhotography

Um schmerzhaftem Sonnenbrand und Hautkrebs vorzubeugen, führt an Sonnencreme im Sommer kein Weg vorbei. Doch welcher Sunblocker ist wirklich am besten und schützt besonders gut? Stiftung Warentest hat 17 Produkte unter die Lupe genommen und am Ende einen überraschenden Favoriten.

Verbraucher haben die Qual der Wahl

Ob beim Spaziergang, am Strand bei der Fahrradtour – im Sommer ist die Sonnencreme idealerweise immer mit dabei, denn sonst drohen Verbrennungen. Wer im Alter keinen Hautkrebs riskieren will, achtet auf Lotion mit ausreichendem LSF. Dabei ist die Entscheidung für den richtigen Sunblocker gar nicht so einfach, denn auf dem Markt gibt es zig verschiedene Produkte: speziell für Kinder, mit hohem oder niedrigem Lichtschutzfaktor, billig oder teuer. Stiftung Warentest hat sich der Flut an Sprays und Cremes nun angenommen und 17 Produkte getestet.

Testergebnis: Das Billigste ist auch das Beste

Teuer ist besser als günstig – das gilt offenbar nicht für Sonnencremes. Der Lotion-Test ergab nämlich: Ausgerechnet das günstigste Produkt, die „Cien Sun Sonnenmilch Classic“ von Lidl, bekam ein „Sehr gut“, und das als einziges. Für gerade einmal 92 Cent pro 100 Milliliter schützt euch die Creme mit LSF 20 nicht nur effektiv vor schädlicher UV-Strahlung, sondern versorgt die Haut außerdem mit jeder Menge Feuchtigkeit. Fast genauso gut, aber etwas teurer sind „Nivea Sun Schutz und Pflege Sonnenmilch“ und „Sun Ozon Sonnenmilch Med“ von Rossmann für 3,60 Euro beziehungsweise 1,75 Euro pro 100 Milliliter.

Eine Sonnencreme ist „Mangelhaft“

Während 16 von den 17 getesteten Produkten in puncto UVA- und UVB-Strahlung sicheren Schutz bieten, fiel eine Sonnencreme bei der Stiftung Warentest glatt durch: das „Sonnen-Fluid“ der Marke Annemarie Börlind. Es bekam die Note „Mangelhaft“, weil es den angegebenen LSF 20 nicht einhielt. Das Unternehmen reagierte bereits auf das Testergebnis und ließ Messungen von unabhängigen Instituten durchführen. Diese bestätigten den Lichtschutzfaktor.

Stiftung Warentest gibt Tipps zum Auftragen

„Viel hilft viel“ – das gilt nicht für alles, wenn ihr Sonnencreme verwendet, aber schon. Denn nur wenn ihr genügend von dem Blocker auf die Haut auftragt, wirkt der Lichtschutzfaktor auch. Beispiel: Wer 1,80 Meter groß ist, sollte mindestens 40 Milliliter für den ganzen Körper verwenden. Und möchtet ihr euch zusätzlich schminken, gilt: Erst Sonnencreme auftragen und einziehen lassen, dann Tagescreme im Gesicht verteilen und erst zum Schluss zum Make-up greifen.

Angeber-Fact: Viele Menschen verzichten auf einen hohen LSF oder ganz aufs Eincremen bei Sonne – in der Annahme, so nicht braun zu werden. Ein Irrtum! Auch mit hohem Lichtschutzfaktor kann man einen schönen Teint bekommen. Und das Beste: Die Bräune hält sogar länger.

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