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Halloween: Geschichte und Ursprung des Gruselfests

Von wegen neumodischer amerikanischer Brauch: Halloween hat Geschichte, und zwar eine lange. Und überraschenderweise stammt der Halloween-Brauch gar nicht aus den USA, sondern aus Irland.

30.10.2009 19:10 | 2:50 Min | © ProSieben nutzt Material von Reuters und APTN

Halloween-Geschichte: Keltische Kultur als Ursprung von Halloween

Halloween wird am 31. Oktober, dem Tag vor dem katholischen Feiertag Allerheiligen – auf Englisch: All Hallows – gefeiert. Den Abend nennt man im Englischen häufig „Eve“, das ergibt in diesem Fall „All Hallows Eve“ was im Laufe der Zeit zu „Halloween“ wurde. Auch wenn Halloween in den USA zu den wichtigsten Festen des Jahres gehört, stammt der Brauch ursprünglich aus Irland und wurde durch irische Einwanderer in die USA gebracht.

Die Halloween-Geschichte geht zurück bis zu den Kelten. Sie läuteten Ende Oktober mit einem Fest zu Ehren des Totengottes Samhain den Beginn der dunklen Jahreszeit ein. Sie glaubten, dass zu dieser Zeit die Grenze zwischen der irdischen Welt und dem Toten- und Geisterreich besonders durchlässig sei und die Toten auf der Erde herumspukten. Durch Feuer wollten die Kelten böse Geister ferngehalten. Finstere Halloween-Kostüme trugen die Kelten zur Tarnung, damit die bösen Geister ihnen nichts antaten oder sie gar ins Totenreich verschleppten.

Kürbislaternen sind untrennbar mit der Halloween-Geschichte verbunden

Auch die zu Halloween üblichen Kürbislaternen stammen aus Irland, allerdings wurden die Fratzen dort in Rüben geschnitzt. Einer irischen Legende nach wurde der Bösewicht Jack Oldfield nach seinem Tod aufgrund seiner zahlreichen Missetaten der Zugang zur Hölle verwehrt – vom Himmel einmal ganz zu schweigen. Damit seine verlorene Seele nicht in völliger Dunkelheit durch die Unterwelt streifen musste, gab ihm der Teufel immerhin ein Stück glühende Kohl in einer Rübe als Laterne. Da Rüben in den USA nicht so verbreitet sind, wurde für diesen Brauch kurzerhand der Kürbis zum Halloween-Kürbis umfunktioniert. Der lässt sich zudem deutlich besser aushöhlen und schnitzen als eine Rübe.

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