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Halloween-Laterne basteln: Gruselig-schöne Kürbis-Deko

Der Kürbis: Schmackhaft und stimmungsvoll zugleich – letzteres vor allem, wenn Sie aus ihm eine Halloween-Laterne basteln. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung dafür gibt's hier.

25.11.2013 09:00 | 0:55 Min |

Schritt 1: Kürbis aushöhlen

Ist Halloween in den USA schon lange Brauch, zieht das Fest erst seit einigen Jahren auch hierzulande immer weitere Kreise. Das klassische Symbol des Festes: der Kürbis. Wer zu Halloween einen Kürbis schnitzen will, muss mit einer Laubsäge oder einem geeigneten Messer zunächst den Deckel des Kürbisses absägen und mit einem Löffel Kerne und Fruchtfleisch ausschaben – mindestens zwei Zentimeter „Wand“ sollten jedoch stehenbleiben. Den Deckel, die Kerne und das Fruchtfleisch aufbewahren, denn alles findet später noch sinnvolle Verwendung.

Schritt 2: Ein Gesicht in den Kürbis schnitzen

Was wäre eine Halloween-Laterne ohne Gesicht? Im nächsten Schritt werden Augen, Nase und Mund ausgeschnitten. Am besten vorher festlegen, welche Fratze den Kürbis zieren soll und diese mit einem Stift auf den Kürbis malen. Grundregel: Je gruseliger, desto besser, denn die Kürbislaterne soll böse Geister vertreiben und muss dazu möglichst unheimlich wirken. Nun mit einem Brot- oder Fleischmesser die zuvor gezeichneten Markierungen ausschneiden, den fertig geschnitzten Kürbis von innen mit Haarspray einsprühen und schließlich eine Kerze hineinstellen. Der Deckel wird wieder aufgesetzt und fertig ist die Halloween-Laterne. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann statt der Kerze auch eine Lichterkette verwenden – ist sie batteriebetrieben, kann man den Kürbis auch wunderbar als Teil eines Halloweenkostümes verwenden – zum Beispiel für den Kopflosen Reiter.

Die leckere Kürbissuppe aus dem Fruchtfleisch der Halloween-Laterne

Während fleißige Hände den Kürbis schnitzen, kann das Fruchtfleisch zu einer leckeren Kürbissuppe einkochen, die eine tolle Belohnung für die Arbeit an der Laterne ist. Eine Kürbissuppe ist schmackhaft, gesund und lässt sich wirklich leicht herstellen:

Einfach das Fleisch des Kürbis würfeln und zusammen mit Zwiebelwürfeln in Öl andünsten. Dann alles mit Sahne und Gemüsebrühe ablöschen, köcheln lassen und gut mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und einem halben Glas Weißwein würzen. Am Ende abschmecken – gegebenfalls noch Kräuter wie Thymian oder Minze (ganz nach dem eigenen Geschmack) hinzugeben. Sobald der Kürbis in dem Kochsud gegart ist, alles mit dem Pürierstab zu einer sämigen Masse schlagen. Als Topping auf die Suppe passen wunderbar halbgeschlagene Sahne, geröstete Kürbiskerne oder auch ein Schuss Kürbiskernöl.

Übrigens: Die Kerne aus dem Kürbis können ebenfalls noch verwertet werden – einfach ein paar Stunden in Salzwasser einlegen (zum Entfernen des Fruchtfleisches), trocknen lassen und schließlich im Ofen bei voller Hitze rösten – zuvor mit etwas Öl besprühen – fertig. Ein leckerer und gesunder Knabberspaß, der auch perfekt auf eine Kürbissuppe garniert werden kann.

Der Ursprung – darum schnitzen wir zu Halloween Kürbisse zurecht

Irische Einwanderer brachten den Brauch nach Amerika und von dort kam er zu uns. Doch entstanden ist er in Irland, abgeleitet von einer irischen Sage, der Sage von Jack O´Lantern: Jack, der kein netter Mensch war, sollte vom Teufel geholt werden. Zweimal gelang es ihm, den Teufel auszutricksen, sodass er schließlich mit diesem aushandeln konnte, dass Jacks Seele niemals in die Hölle käme. Als Jack schließlich starb, wollte man seine Seele im Himmel nicht und der Handel verbot ihm, in die Hölle zu kommen. Wie er so in Kälte und Dunkelheit abgewiesen vor dem Höllentor stand, bekam der Teufel Mitleid und schenkte ihm ein Stück Höllenkohle. Jack, der eine Rübe als Wegzerrung dabei hatte, höhlte diese aus und steckte die glühende Kohle hinein. Und so irrt er – laut Sage – noch heute in jeder Halloweennacht mit seiner leuchtenden Rübe durch die Dunkelheit.

Dass in Amerika aus der Rübe schnell ein Kürbis wurde, ist der Popularität dieser orangenen Feldfrucht in den USA zu verdanken. In der Schweiz werden heute noch Rüben zu Rübenlichtern (Räbeliechtli) geschnitzt. Dieser Brauch geht allerdings auf das Erntedankfest zurück und die Schnitzarbeiten sind in der Regel besonders filigran und sehr kunstvoll.

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