#Signal erreicht die Erde

Es ist das erste Mal, dass ein Flugkörper so nah am Pluto vorbeifliegt. Während des Passierens herrscht große Aufregung in der Kontrollstation der NASA, alle warten gespannt auf das erlösende Signal zur Bestätigung, dass alles gut gelaufen ist. Das kommt jedoch erst mit einer Verzögerung von einigen Stunden auf der Erde an. Der Grund? Die Raumstation sollte möglichst viel Zeit zur Datensammlung haben, daher wurde das Signal erst für viele Stunden später programmiert. Die positive Nachricht sorgt schließlich für Feierlaune in der Kontrollstation – alles verlief nach Plan.

#Annäherung auf 12.000 Kilometer

Was im ersten Moment noch nach einer riesigen Distanz klingt, ist im unendlichen All sehr nah. Und die Daten, die die Raumsonde sendet, verblüffen selbst die Forscher: Der Zwergplanet ist mit einem Radius von 1185 Kilometern größer als bislang vermutet.

#Ein Herz auf der Oberfläche

Auch die Bilder sind überraschend. Besonders die herzförmige Struktur auf der Oberfläche des Planeten sticht ins Auge. Ein romantischer Gruß an die Erde? Unwahrscheinlich, trotzdem ist die liebenswerte Ausbuchtung ein echter Hingucker. Die Forscher sehen darin noch etwas anderes – sie nennen den Fleck „Der Wal”.

#Weitere Bilder folgen

Die Übertragung neuer Bilder läuft auch Hochtouren. Nur muss die große Distanz zur Erde natürlich überbrückt werden. Die Daten haben eine Geschwindigkeit von 600 Bit pro Sekunde – viel langsamer als jede Oldschool-Handyverbindung. Es heißt also warten. Vermutlich erreichen uns die hochauflösenden Bilder erst im September.

Angeber-Fact: 2006 musste Pluto aufgrund seiner geringen Größe den Platz in der Rangkiste der neun großen Planeten unseres Sonnensystems abgeben. Nun teilt er jedoch wieder etwas mit Venus, Mars, Jupiter und Co. – die haben nämlich bereits vor einigen Jahren Besuch der Raumsonde bekommen.

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