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Aschermittwoch: Startschuss zum Fasten

Durch den Verzehr von Kamelle, Krapfen und Alkohol haben viele Jecken über Karneval einige Pfunde zugelegt. Aschermittwoch ist es aber vorbei mit der Völlerei. Denn dann beginnt die Fastenzeit.

22.02.2012 08:00 | 6:02 Min | © SAT.1

Aschermittwoch läutet die Fastenzeit ein

Aschermittwoch ist traditionell kein Tag der Freude. Überlieferungen zufolge soll an diesem Tag der Erzengel Luzifer aus dem Himmelreich verstoßen worden sein. Gläubige Christen beginnen jedes Jahr zu dieser Zeit eine siebenwöchige Fastenkur, die am Osterfest endet. Diese soll an das Leiden Jesu Christi erinnern. Zum Zwecke der Besinnung und Einkehr verzichten die Menschen daher auf jegliche irdische Gelüste. Jecken hingegen treibt etwas anderes an: Für sie endet mit Aschermittwoch die Karnevalszeit. Nun wird der Gürtel wieder enger geschnürt. Wie streng und in welcher Form das Gebot beziehungsweise die Empfehlung, kürzerzutreten, ausgelegt wird, bleibt jedem selbst überlassen. Manche reduzieren in dieser Zeit ihren Alkoholkonsum, andere geben das Rauchen auf, wieder andere fasten.

Fasten als Kontrastprogramm

Eine Fastenkur nach Karneval kann dabei helfen, sich nach vielen Tagen der Feierei wieder etwas zu mäßigen und ein neues Körpergefühl zu entwickeln – und der Leber eine Auszeit zu gönnen. Statt Bratwurst, Pommes, Bier und Schnaps gibt es jetzt nur noch Brühe und Obstsäfte. Ist das gesund? Und kann Fasten mit dem Berufsleben in Einklang gebracht werden? Ralf Bodeutsch von der Deutschen Fastenakademie erklärt im Video, was Sie beim Fasten und Entschlacken unbedingt beachten müssen. Ob Sie nun am Aschermittwoch oder einem anderen Tag beginnen, ist zunächst egal. Dieser Tag kann aber ein starker Impulsgeber sein, um sich bewusster zu ernähren und gesund zu leben. Wer dauerhaft abnehmen und den Jojo-Effekt vermeiden will, muss aber seine Ernährung umstellen.

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