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K.O.-Tropfen: Gefährliches Schlafmittel

Zu Karneval wird allerorts unbeschwert gefeiert. Doch so schön die Faschingszeit auch ist – sie hat eine Schattenseite: K.O.-Tropfen. Nicht selten werden damit Jecken betäubt und willenlos gemacht.

19.02.2013 22:25 | 2:35 Min | © Sat.1

Was sind K.O.-Tropfen?

Die Bezeichnung K-O.-Tropfen ist eine Abkürzung für Knock-Out-Tropfen und eine Sammelbezeichnung für viele unterschiedliche Substanzen, die alle eine ähnliche Wirkung auf die menschliche Psyche und das Bewusstsein haben. In der Medizin werden diese zur Beruhigung und Schmerzstillung oder bei Schlafproblemen eingesetzt. Doch längst machen sich Straftäter die stark narkotisierende Wirkung von K.O.-Tropfen zunutze. Nicht nur im Karneval, auch zu anderen Gelegenheiten werden die Tropfen Feiernden ins Getränk gemischt, um sie wehrlos und gefügig zu machen – Sexual- und Eigentumsdelikte sind häufig die Folge.

Nachweis von K.O.-Tropfen schwierig

Um K.O.-Tropfen nachweisen und damit gegen Straftäter ermitteln zu können, gibt es nicht viele Möglichkeiten. Die Halbwertszeit ist extrem gering. In einer Blut- oder Urinprobe kann die Substanz nur wenige Stunden nach Verabreichung nachgewiesen werden. Dazu muss natürlich zunächst der Verdacht aufkommen, dass die Partydroge für den Gedächtnisverlust verantwortlich ist. Manch ein Karnevalist, der zu tief ins Glas geschaut hat, wird die K.O.-Tropfen-Symptome kaum von denen eines extremen Katers unterscheiden können. Daher ist es umso wichtiger, dass Sie zu Karneval sehr aufmerksam sind. Lassen Sie Ihren Drink niemals unbeaufsichtigt und nehmen keine Getränke von Fremden an.

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