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K.O.-Tropfen nachweisen: Beweise sichern

In der Faschingszeit häufen sich Vergiftungsfälle durch K.O.-Tropfen und in der Folge Gewalttaten. Wenn Sie K.O.-Tropfen nachweisen möchten, müssen Sie jedoch sehr schnell handeln und Beweise sichern.

05.02.2013 22:25 | 4:08 Min | © Sat.1

K.O.-Tropfen nachweisen: Blut- und Urinprobe

K.O.-Tropfen lassen sich im Körper nicht sonderlich lange nachweisen. Wenn Sie typische K.O.-Tropfen-Symptome bemerken, sollten Sie sofort zur Polizei gehen. Diese ordnet bei einem begründeten Verdacht unverzüglich eine Beweissicherung vonseiten der Rechtsmedizin an. Ihnen kann Blut oder Urin entnommen werden, um die K.O.-Tropfen nachzuweisen. Vorsicht: Ein normales Krankenhaus ist nicht dazu verpflichtet, Beweise zu sichern.

Ist zwischen Tat und Blut- beziehungsweise Urinprobe zu viel Zeit vergangen, besteht noch die Möglichkeit, über eine Haarprobe die Substanz nachzuweisen. Diese Untersuchung müssen Sie jedoch aus eigener Tasche bezahlen, wenn die Staatsanwaltschaft die Haaranalyse nicht anordnet.

Wie Sie eine Vergiftung durch K.O.-Tropfen nachweisen können

Es ist wichtig, dass Sie Beweise wie etwa Kleidungsstücke, die Sie während der Tat trugen, aufbewahren und nicht waschen oder gar zerstören. Sollte der Übergriff in Ihrer Wohnung stattgefunden haben, lassen Sie alles so, wie es ist. Womöglich hat der Täter Spuren hinterlassen, welche von Ihnen nicht unkenntlich gemacht werden sollten.

Des Weiteren ist es für den Prozess der Beweissicherung wichtig, dass Sie vor der ärztlichen Untersuchung nicht duschen oder sich waschen, um keine Täterspuren – etwa DNA – zu zerstören. Tipp: Hilfreich kann auch ein Gedächtnisprotokoll sein. Halten Sie alle Erinnerungen vor, während und nach der Tat umgehend schriftlich fest.

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