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K.O.-Tropfen: Symptome sehr unspezifisch

Sie sind kaum wahrnehmbar, können aber tödlich sein: K.O.-Tropfen. Symptome treten in ähnlicher Form wie nach einer Alkoholvergiftung auf und lassen sich deswegen nur schwer einordnen.

05.02.2013 22:25 | 13:24 Min | © Sat.1

Typische K.O.-Tropfen-Symptome

In der Faschingszeit ist die Stimmung locker, es werden Bützje verteilt, es wird getanzt, getrunken und geflirtet. Leider gibt es einige Menschen, die genau das ausnutzen. Sie mischen den fröhlichen und ausgelassenen Karnevalisten K.O.-Tropfen ins Getränk. Das Ziel: die andere Person handlungsunfähig zu machen.

Zunächst machen die Substanzen schläfrig, später fällt das Opfer in einen tiefen, komatösen Schlaf. Typische K.O.-Tropfen-Symptome sind zudem Schwindel und Übelkeit. Der Vergiftete verliert das Zeitgefühl, fühlt sich betäubt, leidet unter Wahrnehmungsstörungen und Gedächtnisverlust. Auch Atemstillstände und Herzinfarkte sind mögliche K.O.-Tropfen-Symptome, wenn die Dosis hoch genug ist.

Nur wenige sind sich der Gefahr bewusst

Die Wirkung von K.O.-Tropfen, insbesondere von GHB oder Liquid Exasy, ist verheerend. Zwar werden die Substanzen in der Medizin zur Beruhigung eingesetzt, kommen sie jedoch in die falschen Hände, machen sie den Weg frei für Sexual- und Eigentumsdelikte, zum Teil sogar für Mord.

Und die Opfer sind nahezu wehrlos: Nichts ahnende Jecken beispielsweise werden kaum einen Verdacht schöpfen, wenn Ihnen ein Getränk spendiert wird. Die Substanzen sind weitgehend farb- und geschmacklos. Wenige Tropfen genügen, um die beabsichtige K.O.-Tropfen-Wirkung zu erreichen. Unter Umständen missdeuten die Opfer die später auftretenden K.O.-Tropfen-Symptome als Folgen des Alkoholkonsums. Die Gefahren sind nur wenigen Menschen bewusst – das zeigt auch der Akte-Test.

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