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Faschingssünde Krapfen: Kalorien, Zutaten und Co.

Es ist Karneval, da wird gefeiert, getrunken und geschlemmt. Schließlich beginnt danach die Fastenzeit. Besonders beliebt: Krapfen. Kalorien zählen – das sollten Sie bei dieser süßen Sünde aber lieber nicht, denn da kommt einiges zusammen. Wie viel und wodurch, das erfahren Sie hier.

07.02.2013 19:05 | 10:28 Min | © ProSieben

Ursprung der Faschingstradition

Nicht nur Silvester, auch in der Faschingszeit gehen viele Krapfen über die Ladentheke – je fettiger, desto besser, denn schließlich steht diese ganz unter dem Motto "Maßlosigkeit". Der Grund: die bevorstehende Fastenzeit, die 40 Tage vor Ostern beginnt und mit dem Aschermittwoch eingeläutet wird. Und dann ist alles, was schmeckt, erst einmal verboten – auch Eier und Butter. Früher wurden daher noch ganz schnell alle verderblichen Vorräte aufgebraucht. Das Ergebnis: ein in Fett ausgebackenes Schmalzgebäck, die Geburt des Krapfens. Später lockerten sich die Verbote zwar, die Tradition des Fastnachtsbackens blieb jedoch erhalten.

Viele Namen, viele Zutaten, viele Kalorien – der Krapfen

Berliner, Pfannkuchen, Krapfen, Kreppel, Fastnachtsküchle, Schmalzgebäck – viele Namen für ein und dasselbe: ein süßes Teigstück mit goldgelber Farbe. Mmmmhhh, Ihnen läuft schon bei der Vorstellung der runden Leckerei das Wasser im Mund zusammen? Das kommt nicht von ungefähr, denn Krapfen bestehen aus Mehl, Margarine, Eiern, Hefe und Zucker – eigentlich die gleichen Zutaten wie bei vielen Plätzchen und Kuchen. Nur, dass die Bällchen am Ende in heißem Fett gebacken werden. Nicht zuletzt deshalb haben Krapfen viele Kalorien, und zwar in etwa so viele wie ein Cheeseburger, rund 300. Kommt noch Glasur hinzu, erhöht sich auch die Kalorienzahl.

Für die schlanke Linie sind die runden Gebäckteile also nichts. Wenn Sie Karneval aber doch nicht widerstehen können, dann essen Sie zumindest einen guten Krapfen. Woran Sie den erkennen? An seinem weißen Kragen zwischen Ober- und Unterseite, denn der ist ein untrügliches Zeichen, dass der Teig gut geknetet wurde und schön leicht ist. Na, dann: Guten Appetit und Helau!

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