Mutzenmandeln: Süßes zum Karneval

                        

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Wer sich zur fünften Jahreszeit im Rheinland aufhält, kommt an Mutzenmandeln nicht vorbei. Das süße Schmalzgebäck kann auch zu Hause ganz einfach hergestellt werden – und zwar nicht nur zu Karneval.

Mutzenmandeln: Schmalzgebäck aus Mürbeteig

Mutzenmandeln werden aus Mürbeteig hergestellt. Für das Faschingsrezept wird zunächst Butter zerlassen und mit Eiern, Puderzucker und Salz schaumig gerührt. Mehl und Backpulver werden gemischt und unter die Masse gehoben.

Regionale Besonderheiten

Das rheinländische Grundrezept braucht sich vor anderen Partysnacks nicht zu verstecken. Je nach Region gibt es für Mutzenmandeln aber unterschiedliche Faschingsrezepte, bei denen der Mürbeteig mit speziellen Zutaten verfeinert wird. Das können Bittermandeln, Mandeln, Marzipan Rum oder Likör sein. Die Zutaten werden mit dem Teig vermengt, der anschließend in Folie gewickelt und zwei Stunden lang im Kühlschrank gelagert wird.

Fettbad vorbereiten: Das sollten Sie beachten

Wenn der Teig geruht hat, kann das Fettbad vorbereitet werden. Hierfür wird Schmalz in einem Topf auf rund 175 Grad Celsius erhitzt. Ob die richtige Temperatur erreicht ist, kann mit einem Holzlöffel getestet werden: Wenn sich am Stiel kleine Bläschen bilden, kann mit dem Frittieren der Karnevalsspezialität begonnen werden.

Das Finishing: Mutzenmandeln mit Puderzucker bestäuben

Mithilfe von zwei Teelöffeln werden aus dem Teig mandelförmige Klöße gestochen und ins Fettbad gegeben. Unter gelegentlichem Wenden werden die Mutzenmandeln nach zwei bis vier Minuten goldgelb. Anschließend werden sie mit einer Schaumkelle herausgehoben, auf Küchenpapier von Fett befreit und in Zucker oder Puderzucker gewendet.