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Die Antibabypille: Kleines Verhütungswunder

Die Antibabypille gehört neben dem Kondom zu den beliebtesten Verhütungsmitteln. Dafür, dass die Pille so klein ist, hält sie den Körper ganz schön auf Trab. Der SAT.1-Ratgeber verrät, wie.

19.06.2007 10:00 | 2:43 Min |

Antibabypille als Alltagsritual

Für viele Frauen gehört die Antibabypille zum Alltag: Sie liegt auf dem Nachttisch, wird im Portemonnaie mitgetragen oder wartet im Zahnputzbecher darauf, geschluckt zu werden. In der unscheinbaren Antibabypille stecken Hormone, die – bei genauer Einnahme – sehr zuverlässig eine Schwangerschaft verhindern. Im Allgemeinen unterscheiden Experten zwei Arten von Antibabypillen: Kombinationspräparate mit den Hormonen Östrogen und Gestagen sowie die Minipille, die nur Gestagen enthält.

Antibabypille – die Qual der Wahl

Viele Frauen entscheiden sich für die Kombi-Pille. Die Handhabung ist einfach: Je nach Präparat nehmen sie 21 Tage lang, möglichst zur gleichen Zeit, eine Antibabypille ein. Sobald die Packung leer ist, folgt meist eine siebentägige Pause, in der die Regelblutung einsetzt. Die Hormone in der Kombi-Pille hemmen den Eisprung und verdicken den Gebärmutterschleim. So haben die Spermien keine Möglichkeit, einzudringen, und sie werden nicht schwanger. Eine gängige Kombi-Pille ist die Mikropille, die besonders niedrig dosiert ist. Für Frauen, die das Hormon Östrogen nicht vertragen, wäre vielleicht die Minipille eine bessere Option. Dieses Präparat schüttet nur Gestagen aus und wird oft besser vertragen.

Neben- und Wechselwirkungen 

Die Antibabypille zählt zwar zu den sichersten Verhütungsmethoden, dennoch ist auch sie anfällig für Fehler. So haben Kombi-Pillen oft ein Zeitfenster von bis zu zwölf Stunden, in denen sie eingenommen werden können, bei der Minipille sind es sogar nur drei Stunden. Informieren Sie sich unbedingt bei Ihrem Arzt über Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten. So ist zum Beispiel die Wirkung der Antibabypille bei Einnahme von Antibiotika nicht mehr gewährleistet. Auch nach einer Magen-Darm-Erkrankung sollten Sie zusätzlich ein Kondom benutzen. Einige Frauen beschweren sich zudem über eine Gewichtszunahme oder Stimmungsschwankungen. Bitte besprechen Sie in solchen Fällen mit Ihrem Arzt, ob sich nicht eine andere Verhütungsmethode für Sie anbietet!

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