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Wiesn-Festzelt

Ein Festzelt auf dem Oktoberfest ist ein Abbild perfekter Organisation. Über 20.000 Gäste werden allein im Ochsenbraterei-Zelt täglich bewirtet.

Jodeln und Volksmusik – hier kommen Oktoberfest-Fans voll auf ihre Kosten

Der Name Bräurosl kommt nicht von ungefähr: Das Festzelt trägt ihn zu Ehren von Rosi Pschorr, der Tochter des bekannten Brauereibesitzers und ehemaligen Pschorr-Wiesnwirts. Rosi Pschorr war wegen ihrer Schönheit in ganz München bekannt und bewundert – und sie war es, die als erste mit Jodeleinlagen im Pschorr-Festzelt für Stimmung sorgte. Auch heute noch wird im Bräurosl gejodelt – und selbstverständlich erhält die jeweilige Jodlerin für die Dauer der Wiesn ebenfalls den Ehrennamen „Bräurosl“. Dass das Bierzelt trotz aller Tradition alles andere als altmodisch ist, beweist der so genannte „Gay Sunday“, der jeweils am ersten Wiesn-Sonntag des Jahres im Bräurosl stattfindet. 

Ein Tisch im Bräurosl: Reservieren lohnt sich

Heute wird das Bräurosl, das in seiner Größe den Festzelten anderer Brauereien wie Paulaner, Augustiner oder Löwenbräu in nichts nachsteht, von Georg und Renate Heide geführt. Schon 1936, vor rund 80 Jahren, übernahm die Familie Heide das Zelt als Festwirte und führt es heute in dritter Generation. Verständlich, dass die althergebrachten Traditionen bis heute beibehalten werden. Im Innenbereich bietet das Zelt 6.200 Sitzplätze, mit weiteren 2.200 Plätzen im Garten. Und wie in allen anderen Festzelten ist eine Reservierung sinnvoll, wenn man zur Wiesn nicht um einen Tisch kämpfen möchte. Das Bräurosl verfügt zu diesem Zweck über ein Reservierungsbüro, in dem Tische im Festzelt rechtzeitig reserviert werden können. 

Das Hacker-Pschorr-Festzelt auf der Wiesn – schon von weitem zu erkennen

Neben Jodel- und Blasmusik sind die zwei knapp 20 m hohen Maibäume links und rechts vom Zelteingang ein weiteres Markenzeichen des Bräurosl. Sie werden als Teil des 2004 komplett erneuerten Festzeltes jedes Jahr wieder aufgebaut. Ein weiterer Klassiker ist natürlich das würzige, süffige Oktoberfestbier von Hacker-Pschorr, zu dem verschiedene deftige Schmankerl wie Spanferkelbraten oder Kalbshaxen angeboten werden – so geht Oktoberfest.