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Brezn: Typischer Begleiter zur Maß Bier auf der Wiesn

Die Brezn, so nennt der Bayer die Brezel, gehört zum Oktoberfest wie die Trachtenmode. Die einfache Backware schafft eine gute Grundlage für das Oktoberfestbier, ist aber leicht bekömmlich.

13.09.2005 10:00 | 9:22 Min |

Brezn: Traditionelles Gebäck mit langer Geschichte

Die Herkunft der Brezn ist nicht eindeutig geklärt. Während die einen den Ursprung in dem Verbot heidnischer Symbole sehen – die Brezn-Form sei eine Alternative zu Symbolen wie dem Sonnenrad – vermuten andere, dass das Gebäck aus den Händen eines Bäckers aus Bad Urach stammt. Dieser soll der Legende nach das Wohlwollen seines Landesherrn verspielt haben. Als letzte Chance wurde ihm auferlegt, ein Gebäck zu kreieren, durch welches drei Mal die Sonne scheint – so soll er die Brezn erschaffen haben. Wo und weshalb auch immer die erste Brezn gebacken wurde, fest steht, dass Sie unter anderem in Bayern zu einem landestypischen Gebäck avancierte und auch beim Oktoberfest wichtiger Bestandteil ist – ob auf der Theresienwiese oder im Festzelt.

Zur Wiesn gibt es eine besonders große Laugenbrezn

Die Herstellung einer Brezn ist ein komplizierter Prozess, wie im Video zu sehen ist. Insbesondere für die gezeigte Wurftechnik zum Formen der Brezn braucht es jahrelange Übung. Das sogenannte „Schlingen“ der charakteristischen Form ist elementarer Bestandteil im Herstellungsprozess. Oktoberfest-Besucher werden beim Flanieren über die Wiesn in erster Linie Laugenbrezn vorfinden. Doch gibt es je nach Tradition, Region und Anlass auch andere Varianten des Gebäcks. Dazu gehören unter anderem süße Brezn, Russenbrezn oder Pfannkuchenbrezn. Zum Oktoberfest backen die Bäcker meist die eine besonders große Laugenbrezn, die im Stile der Münchner Brezn eine etwas hellere Kruste im Vergleich etwa zur schwäbischen Brezn hat.

WIESN-KALENDER 2014

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