Was hinter den bayrischen Rezepten steckt

Wer nicht aus Bayern kommt, könnte mit der Übersetzung der typisch bayrischen Rezepte seine Schwierigkeiten bekommen. Auf beinahe allen Speisekarten der Festzelte finden sich zum Beispiel folgende Wiesn-Klassiker:

  • Wiesn-Hendl
  • Reiberdatschi
  • Obazda
  • Radi-Brettl

Gäste, die ein Wiesn-Hendl bestellen, bekommen ein halbes gebratenes Hähnchen serviert. Hinter dem Reiberdatschi verbergen sich Kartoffelpuffer. Das Radi-Brettl ist eine rustikale Holzplatte, auf der Rettich, Schnittlauchbrot, Radieschen und Speck hübsch angerichtet sind. Auch über Bayern hinaus bekannt ist der Obazda oder Obatzter. Die Käsespezialität aus reifem Camembert und Butter gilt als der Brotzeitklassiker schlechthin und ist vom Oktoberfest nicht wegzudenken.

Typisch bayrische Rezepte ganz leicht zu Hause zubereiten

Wer zu Hause wie auf dem Oktoberfest genießen möchte, dem stehen online und in speziellen Kochbüchern eine Fülle von Rezepten für eine zünftige Brotzeit zur Auswahl. Wer es süß mag, probiert sich vielleicht an echten Lebkuchenherzen, einem zeitlosen Wiesn-Hit. Eines der praktischsten Rezepte ist Obazda – mit einer Zubereitungszeit von nur einer halben Stunde holen Sie sich ruck-zuck den echten Oktoberfestgeschmack nach Hause. Die Käsecreme, deren Name „Vermischter“ oder „Angedrückter“ bedeutet, ist eine traditionelle Methode, alte Weichkäsereste zu verwerten. Insbesondere überreifer Camembert, vermischt mit Butter, Paprika, Kümmel und Zwiebeln prägt den typischen intensiven Geschmack des Obazdn. Klassisch wird er mit Brezen serviert. 

Ein ganz einfaches Obazda-Rezept zum Nachmachen gibt's hier.