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Wiesn

Rund um die Wiesn 2017 – feiern bis der Arzt kommt

Im Video hast du schon ein paar Eindrücke sehen können über die Dos and Don'ts auf der Wiesn. Doch wie wird das Münchner Oktoberfest zur ultimativen Party? Welche Planung steckt dahinter und wie kann man selbst dafür sorgen, dass es zum unvergesslichen Erlebnis wird?

Abstecher zum Oktoberfest: Frühzeitige Planung ist das A und O

Wer das Münchner Oktoberfest mitfeiern möchte, beginnt bestenfalls schon im Vorjahr mit der Planung. Einheimische haben es natürlich leicht, sie können einfach von ihrer Wohnung zum Fest spazieren und später wieder nach Hause. Wer nicht aus München kommt, sollte sich eine Unterkunft besorgen. Bei über sechs Millionen Besuchern des Festes ist das nicht unbedingt eine leichte Übung. Daher ist eine Planung mit einem Jahr Vorlauf tatsächlich die beste Idee:

  • Feststellen, wie viele Personen mit auf die Party kommen
  • Hotelzimmer oder andere Übernachtungsmöglichkeit buchen
  • Im Festzelt der Wahl einen Tisch reservieren
  • Sich über die Attraktionen des kommenden Oktoberfestes informieren
  • Ein Outfit besorgen
  • Die Anreise planen und ggf. einen Stellplatz für das eigene Auto ein wenig außerhalb finden

Ist das alles geregelt, kann man entspannt auf die Party gehen. Und dann steht nur noch eines auf dem Programm: Feiern, feiern, feiern!

Prominenz auf der Wiesn 2017 – wer wird erwartet?

Wer Lust hat, ein paar Prominente zu treffen, kann ihnen auf der Wiesn begegnen. Das größte Volksfest der Welt zieht die unterschiedlichsten Menschen an, so auch bekannte Persönlichkeiten national und international. Viele schauen einfach so mal rein, aber es gibt natürlich auch prominente Stammgäste, die kein Oktoberfest missen mögen. Überraschungsbesucher 2016 waren unter anderem Kevin Spacey, Lena Gerke, Justin Bieber, Oliver Pocher und Usain Bolt. Dabei gibt es kein spezielles Promi-Zelt, in dem die Prominenz weggeschlossen wird – beim Oktoberfest mischen sich bekannte Gesichter gern einmal einfach direkt unters Volk.

Zelte, Fahrgeschäfte und Fressbuden auf dem Oktoberfest

Das Oktoberfest hat seinen ganz eigenen Charme, doch was genau macht man eigentlich so auf diesem gewaltigen Volksfest?

Natürlich variiert das Programm von Jahr zu Jahr ein wenig, doch die Hauptattraktionen sind eigentlich immer gleich: Alljährlich gibt es die klassischen Bierzelte mit Live-Musik und Stimmung pur; dann noch die Fahrgeschäfte und Fressbuden und seit einigen Jahren (und jetzt wieder) die Oide Wiesn – ein absolutes Muss für Nostalgiefans.

Neben diesen beständigen Attraktionen bieten die Veranstalter aber auch noch ein abwechslungsreiches Programm. Vom vergünstigten Familientag, dem festlichen Einzug der Wirte, dem offiziellen Anstich, einem Umzug von Trachten- und Schützenvereinen bis hin zur „Rosa Wiesn“ – dem berühmten Gay-Sunday – ist tatsächlich für jeden etwas dabei. Wer kein Event verpassen möchte, für den lohnt sich auch 2017 eine kleine Wiesn-Planung vorab.

Die Oide Wiesn – Flirtfaktor pur

Heiße Rhythmen in den Bierzelten fachen die Stimmung schnell an, doch wohin geht man, wenn ein Flirt romantisch werden soll? Ganz einfach: auf die Oide Wiesn. Ein kleines, eingezäuntes Areal am Rand der Theresienwiese vermittelt einen Eindruck, wie es einst auf der Wiesn zugegangen sein mag. Vom Nostalgie-Kinderkarussell über den Märchenlandexpress bis hin zu einem wunderschönen Sektstand im Rokokostil sowie diverse historische Marktstände ist für Romantiker alles dabei. Auf der Oiden Wiesn findet sich ebenfalls ein Bierzelt, hier jedoch im Stil eines Altmünchner Wirthaussaales. Wer also auf dem Oktoberfest womöglich seiner großen Liebe begegnet ist, kann sie oder ihn gleich zu einem romantischen Date auf die Oide Wiesn entführen.

Das Oktoberfest und die privaten Momente

Das Bier fließt in Strömen, die Stimmung steigt und dann kommt der Augenblick, in dem das stille Örtchen zur Notwendigkeit wird. Doch ist berühmte Örtchen bei Millionen von Besuchern tatsächlich still? Nein, nicht wirklich. Doch auch wenn die Schlangen vor den Toiletten immer lang sind, so versprechen die Veranstalter doch, dass die Wartezeiten kaum über zehn Minuten andauern sollen. Es wurde einfach einmal gezählt: Auf dem Oktoberfest 2017 soll es 1500 Toiletten, 1000 Meter Stehplätze und 32 Handycap-Örtchen geben – wobei die Nutzung in jedem Fall kostenlos ist. Wer allerdings ein privates Örtchen in der Natur aufsucht, den kann es teuer zu stehen kommen – Wildpinkeln kostet auf dem Oktoberfest mindestens 100 bis maximal 1000 Euro!

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