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Ratgeber

Oktoberfest Utensilien

13.09.2012 • 00:00

Strumpfband, aufblasbarer Maßkrug oder Multimedia-Tracht: Welches Gadget gehört zu einem Besuch auf der Wiesn unbedingt dazu? Wir stellen euch die Top 5 der lustigsten und sinnvollsten Volksfest-Hilfsmittel vor.

Ende September heißt es wieder auf der Münchner Theresienwiese: O'zapft is! Für zwei Wochen herrscht dann in der Landeshauptstadt des Freistaates Bayern Ausnahmezustand.

Um die Wiesn gut zu überstehen, braucht es nicht nur eine gute Leber. Wir verraten euch, welche fünf Gadgets noch bei einem Besuch auf dem Münchner Oktoberfest auf keinen Fall fehlen dürfen.

Wiesn-Utensilien 1: Strumpfband-Tasche

Geld, Lippenstift, Handy - das taschenlose Dirndl stellt Frauen jedes Jahr aufs Neue vor ein Problem: Wohin mit dem ganzen Kram? Wer nicht den ganzen Abend mit Handtasche über der Schulter schunkeln will, für den ist das Strumpfband-Täschchen die Lösung. Smartphone, Geld, Make-up - alles passt in das kleine Baumwolltäschchen hinein, das sich geschickt unter dem Kleid versteckt. So hat frau am Oktoberfest die Hände für Maßkrug und Brezn frei.

Einziger Haken: Um an den Inhalt der Strumpfband-Tasche zu gelangen, muss frau stets das Röckchen lüften. Wer damit kein Problem hat, für den ist die Strumpfband-Tasche in jedem Fall ein sinnvolles und nützliches Oktoberfest-Gadget.   

Wiesn-Utensilien 2: Aufblasbarer Bierkrug

Die Ein-Liter-Maß ist für viele Nicht-Bayern eine echte Herausforderung, denn der Maßkrug sollte am besten möglichst schnell geleert werden, bevor das Bier schal wird. Die Lösung: ein aufblasbarer Bierkrug. Mit wenigen Atemzügen ist der Bierkrug für die Hosentasche aufgepustet und die Maß lässt sich ganz einfach teilen.

Einziger Nachteil: Zwar kommt der Plastik-Bierkrug dem Original sowohl in der Größe wie optisch schon recht nahe, was das Klirr-Geräusch beim Anstoßen angeht, kann er mit ‚normalen‘ Maßkrügen jedoch nicht mithalten.  

Wiesn-Utensilien 3: Multimedia-Tracht

Optisch sieht sie aus wie eine ganz normale Lederhose, doch diese Tracht hat es in sich. Genauer gesagt versteckt sich in ihr eine Freisprecheinrichtung für das Handy. Über eine drahtlose Blootooth-Verbindung wird das Smartphone an das technische Herzstück der Hose gekoppelt. Durch im Futter verlaufende Kabel sind Mikrofon und Kopfhörer angeschlossen, über die dann telefoniert werden kann - ohne das Handy jedes Mal mühselig aus der Tasche zu kramen. Bedient wird das Smartphone ganz einfach über eine Druckknopfleiste am Hosenbein.

Aber die Tracht kann noch mehr: Neben der Freisprecheinrichtung verbirgt die Lederhose noch einen MP3-Player. Wer von den Schunkel-Songs im Festzelt die Nase voll hat, setzt sich einfach die Kopfhörer auf und lauscht seiner ganz eigenen Oktoberfest-Musik.

Wiesn-Utensilien 4: Bierkrug-Aufsatz

Mit späterer Stunde und steigendem Alkoholpegel wird es immer schwieriger die Bierkrüge auf dem Tisch auseinander zu halten. Mit einem Wiesn-Gadget lässt sich aber ganz leicht der eigene Maßkrug in der Masse finden.

Der Bierkrug-Aufsatz aus Plastik wird einfach auf den Rand der Maß gesteckt - so verhindert man nicht nur, direkt mit den Lippen und dem Bierkrug in Kontakt zu kommen. Mit dem Namensschildchen am Aufsatz lässt sich der eigene Bierkrug zudem individualisieren und so auch ganz leicht in der Masse wiederfinden.  

Wiesn-Utensilien 5: Mobile Bierbanklehne

Je später der Abend, je mehr Maß die Kehle hinunter geflossen sind, desto schwieriger ist es, die Balance auf den wackeligen Bierbänken zu halten. Da kann es schon passieren, dass der ein oder andere im Laufe des feuchtfröhlichen Abends neben der Bank zum Liegen kommt. Was das Ganze noch zusätzlich erschwert: Bierbänke bieten keine Möglichkeit zum Anzulehnen.

Hier kommt die mobile Bierbanklehne zum Einsatz: Einfach auf die Bank stecken, Lehne hochklappen, fertig. Ein Prosit auf die Gemütlichkeit!

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