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Ostereier kaufen: Darauf sollten Sie achten

Ob fürs Osternest am Sonntag, zum Aufhängen an den Osterstrauch oder als Deko für den Esstisch: Ostereier sind Pflicht. Wer Ostereier kaufen möchte, greift daher oft zu schon gefärbten Exemplaren. Doch was steckt eigentlich unter der farbenfrohen Schale? Tipps für den Ostereinkauf gibt’s hier.

27.03.2012 19:05 | 2:04 Min | © ProSieben. ProSieben.de nutzt Material von APTN

Fehlende Kennzeichnung auf Ostereiern

Unmengen Eier werden jedes Jahr verspeist – seinen Höhepunkt erreicht der Konsum an und um Ostern. Wer nicht selbst Hand anlegen und Ostereier färben möchte, greift zu bunten Fertig-Eiern. Das erspart nicht nur jede Menge Zeit, sondern macht auch optisch einiges her. Der Haken an der Sache: Die bunten Eier müssen nicht gekennzeichnet sein, sprich niemand weiß, woher sie kommen. Ein Problem, denn der Otto Normalverbraucher achtet ansonsten sehr darauf, Bio-Ware oder Eier aus Freilandhaltung zu kaufen.

Woher kommen die Ostereier? Dem Rätsel auf der Spur

Schön bunt, aber keine Spur einer Kennzeichnung. Auf verarbeiteten Produkten ist das nicht Pflicht. Pech für den, der Ostereier kaufen möchte, denn hinter der bunten Schale kann sich auch ein Ei aus der Kleingruppenkäfighaltung verbirgt. Zwar ist Käfighaltung mittlerweile verboten, doch die Haltung in Kleingruppenkäfigen weiterhin erlaubt. Die Hennen haben in diesen jedoch fast ebenso wenig Platz, von einer natürlichen Umgebung ganz zu schweigen. Krankheiten und Kannibalismus sind die Folge.

Herkunft der Legehennen

Die Hennen kommen aus speziellen Brutanlagen – hier kommen mehrmals pro Woche zigtausend Küken zur Welt. Ihre Aufgabe: Eier legen. Für die Fleischproduktion sind sie hingegen nicht geeignet. Den männlichen Küken, die in einer Brutanlage zur Welt kommen, droht übrigens ein grausames Schicksal: Da sie keine Eier legen können, werden sie vergast oder finden ihr Ende in einer Schredderanlage.

Ostereier kaufen: Tipps für Verbraucher

Wer Ostereier kaufen möchte, hat nicht viele Möglichkeiten: Einige Supermärkte kennzeichnen die gefärbten Eier freiwillig. Wer keine Kennzeichnung findet und auf Nummer sicher gehen will, sollte lieber zu gekennzeichneten, ungefärbten Eiern aus Bio- oder Freilandhaltung kaufen. Nur so können Sie nachvollziehen, woher das Ei stammt. Und Ostereier selber färben – das ist schließlich auch kein Hexenwerk.

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