Federweißer - Bildquelle: Bild: Efired/shutterstock.vom© Bild: Efired/shutterstock.vom
Federweisser
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Federweißer ist das erste Produkt der alljährlichen Weinlese. Das süffig-fruchtige Getränk versüßt Feinschmeckern das Ende des Sommers und den beginnenden Herbst. Besonders beliebt ist der noch gärende Traubensaft auf den ersten Weinfesten des Jahres.
                                      

Wozu passt Federweißer am besten?

Ideal lässt sich dieses Weingetränk zu deftigem Zwiebelkuchen genießen. Es passt jedoch auch hervorragend zu Flammkuchen.

Im Unterschied zum Zwiebelkuchen werden beim Flammkuchen die Zwiebeln roh verwendet. Seinen Namen verdankt dieses auch als „tarte flambée“ bezeichnete Gericht der Tatsache, dass der Kuchen früher über der noch Flammen schlagenden Kohle in den Holzkohleofen geschoben wurde.

So gelingt der Flammkuchen

Für einen klassischen Flammkuchen werden folgende Zutaten benötigt:

  • 150g Mehl
  • 100g Roggenvollkornmehl
  • etwa 10g Hefe (¼ Würfel)
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • Salz
  • 200g durchwachsener Speck
  • 6 Schalotten
  • 125g Crème fraîche mit Kräutern
  • 1 Bund Schnittlauch
  • Olivenöl für die Backbleche
  • Mehl zum Arbeiten

Beide Mehlsorten werden in einer Schüssel gemischt. In eine in die Mitte gedrückte Mulde kommen die zerbröselte Hefe und 100 Milliliter lauwarmes Wasser. Das Ganze wird verrührt und zugedeckt für 20 Minuten gehen gelassen.

Dieser Vorteig wird anschließend mit Mehl, Öl, einem halben Teelöffel Salz und drei bis vier Esslöffeln Wasser zu einem glatten Teig verknetet. Dieser muss nochmals 40 Minuten gehen.

Währenddessen bleibt Zeit, den Speck klein zu würfeln, die Schalotten zu schälen und in feine Ringe zu schneiden sowie den Speck in einer Pfanne knusprig braun zu braten. Die Schalotten werden hinzugegeben und glasig gebraten. Vor dem Weiterverarbeiten muss die Speckmischung abkühlen.

Der Teig wird nochmals geknetet, in sechs Stücke geteilt und zu dünnen runden oder ovalen Fladen ausgerollt. Diese werden auf gefettete Backbleche gelegt, mit Crème fraîche bestrichen und die Speck-Zwiebel-Mischung darauf verteilt.

Nach 15 bis 20 Minuten auf mittlerer Schiene sind die Fladen fertig gebacken. Zum Abschluss gibt darüber gestreuter frischer Schnittlauch ihnen noch den richtigen Pep.

Wer es noch deftiger mag, kann den Federweißen natürlich auch zu dem in diesem Video vorgestellten herzhaften Schweinebraten versuchen.

Parfait vom Federweißer

Auch Federweißer selbst lässt sich für die unterschiedlichsten Rezepte verwenden. Besonders lecker ist beispielsweise dieses Parfait, für welches nicht mehr benötigt wird als:

  • 150g Zucker
  • 1 ganzes Ei
  • 4 Eigelb
  • 200 ml Federweißer
  • 2 Blatt Gelatine
  • 200 ml Sahne

Zunächst wird die Gelatine zum Einweichen in kaltes Wasser gegeben. Das ganze Ei, die vier Eigelb und der Zucker werden zu einer Creme aufgeschlagen. Danach kommt langsam der Federweiße hinzu. Die Creme wird auf dem Wasserbad so lange schaumig geschlagen, bis sie einen Löffelrücken dick überzieht.

Anschließend wird die Gelatine darin aufgelöst, die Schüssel aus dem Wasserbad genommen und in kaltes Wasser gesetzt. Dann wird so lange weitergeschlagen, bis die Schüssel nur noch lauwarm ist.

Die kalte Sahne wird steif geschlagen und nach dem vollständigen Abkühlen der Creme vorsichtig untergehoben. Zum Abschluss wird das Parfait in Förmchen gefüllt und im Tiefkühlschrank gefroren.

Zum Servieren werden Nocken abgestochen. Zu dieser leckeren Speise passen alle Sorten von Fruchtsoßen oder der Saft gekochter Pfirsiche mit einigen Stückchen Fruchtfleisch darin.

In unseren Videos gibt es noch zahlreiche weitere Rezepte für köstliche Herbstmenüs. Ebenso sind in unserem Ratgeber viele dazu passende Tischdekorationen zu finden.

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