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Holländische Spezialität: Frikandel

In den Niederlanden ist sie eine Spezialität: die Frikandel. Besonders beliebt ist das frittierte Würstchengericht in der Variante "Spezial" mit pikantem Topping.

13.06.2012 10:45 | 1:15 Min | © SAT.1

So wird Frikandel Spezial verspeist

Frikandel Spezial ist das beliebteste Würstchengericht in den Niederlanden. Die Wurst erinnert in Größe und Form an eine Bratwurst, allerdings wird sie ohne Darm in eine gerade Form gepresst. Der Begriff Frikandel leitet sich ab von dem italienischen Wort "fritatella" für Gebratenes – ebenso übrigens wie das deutsche Wort Frikadelle. Heiß wird hier allerdings nur die spezielle Wurst gegessen. Zu Frikandel Spezial gehören außerdem noch Ketchup, Mayonnaise und nicht gebratene, sondern frische, rohe Zwiebeln.

Und so wird Frikandel Spezial zubereitet

Bevor sie serviert werden kann, muss die Frikandel für acht Minuten in die Friteuse. Das heiße Fett verschließt die Poren der Wurst umgehend, sodass das Fleisch seine Feuchtigkeit behält und nur so viel Fett eindringt, wie unbedingt nötig. Gleichzeitig bekommt die Wurst durch das Frittieren eine knusprige Haut. Schwimmt die Frikandel an der Oberfläche des Fetts, ist die Wurst verzehrbereit. Jetzt wird die Frikandel längs aufgeschnitten und mit  gehackten rohen Zwiebeln, Ketchup und Mayonnaise gefüllt. Frikandel Spezial wird von den Holländern aufgrund des Aussehens auch "offenes Bein" genannt.

Wurst ohne Pelle

Frikandel ist das mit Abstand populärste Würstchengericht in den Niederlanden. Auch in Belgien und Nordfrankreich erfreut sich die Fastfood-Variante größter Beliebtheit. Die Wurst erinnert in Größe und Form an eine Bratwurst, wird allerdings ohne Darm in eine gerade Form gepresst. Sie besteht in der Regel aus fein gehacktem Schweine-, Rind- oder Geflügelfleisch, oft auch in gemischter Zusammensetzung und wird mit Weizen- oder Sojamehl gebunden. In den Niederlanden kann außerdem bis zu 5 Prozent Pferdefleisch in den Frikandellen enthalten sein.

Der Begriff "Frikandel" leitet sich von dem italienischen Wort "fritatella" für Gebratenes ab – ebenso übrigens wie das deutsche Wort Frikadelle. Das verweist bereits auf ihre Zubereitung, denn die pellenlose Wurst wird in der Fritteuse fertig gegart.

Der beliebte Fastfood-Klassiker kann auch aus dem Brötchen gegessen werden.
Der beliebte Fastfood-Klassiker kann auch aus dem Brötchen gegessen werden. © dpa

Frikandel Spezial: Die Zubereitung

An Imbissbuden geht die Frikandel am häufigsten in der Variante "Spezial" über die Theke. Die Zubereitung ist hier zunächst genau wie bei der Basisversion: Die "Lange" wandert für etwa 8 Minuten in die Fritteuse. Das heiße Fett verschließt die Poren der Wurst umgehend, sodass das Fleisch seine Feuchtigkeit behält. Trotzdem dringt nur so viel Fett ein, wie unbedingt nötig. Gleichzeitig bekommt die Wurst durch das Frittieren eine knusprige Haut.

Wenn die Frikandel an der Oberfläche des Fettes schwimmt, ist die Wurst verzehrbereit. Um nun zum "Spezial" zu werden, wird sie längs aufgeschnitten und mit einer ordentlichen Portion gehackten rohen Zwiebeln, Ketchup und Mayonnaise gefüllt. Aufgrund seines Aussehens wird das beliebte Fastfood-Gericht von den Holländern auch "offenes Bein" genannt.

Serviert wird die Frikandel meist "to go" in einem Plastik- oder Pappschälchen mit Gabel, ähnlich der deutschen Currywurst. Es gibt sie aber auch mit allen möglichen Beilagen, wie zum Beispiel Pommes frites oder Salat.

Fazit: "Frikandel Spezial" zählt in den Niederlanden, Belgien und dem nördlichen Frankreich zu den beliebtesten Fastfood-Varianten. Kaum ein anderes Gericht wird an Imbissbuden häufiger geordert. Um den deutschen Essgewohnheiten Rechnung zu tragen, wird die pellenlose Wurst für den hiesigen Markt ohne Pferdefleisch-Anteil produziert.

Wenn Sie mehr zum Thema Frikandel erfahren möchten, schauen Sie auch in die folgenden Videos rein:

Benelux Fast Food-Klassiker, 1. Teil

Benelux Fast Food-Klassiker, 2. Teil

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