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Grillfleisch im Test: Billig gegen teuer

Bei Grillfleisch scheiden sich die Geister: Den einen reicht Billigware aus dem Discounter völlig aus, andere ziehen selbst marinierte, teure Steaks vor. Doch welche schmecken besser? Hier der Test.

06.08.2012 10:00 | 6:05 Min | © SAT.1

Überzeugen Schweinesteaks vom Discounter?

Neben Würstchen landen vor allem sie auf dem Grill: Schweinesteaks. Im Discounter gibt es das Grillfleisch enorm günstig: Im Test kosten 600 Gramm nur je 2,75 Euro. Steak Nummer eins ist stark mariniert und sehr fettig. In der zweiten Packung sehen einige Fleischstücke besser aus als andere – insgesamt fällt das optische Fazit allerdings sehr zurückhaltend aus. Zum Vergleich kommt ein Steak aus der Fleischerei auf den Holzkohlegrill – mit selbst gemachter Marinade. Soll das Fleisch richtig knusprig werden, empfiehlt der SAT.1-Experte: Ruhe bewahren, das Grillfleisch nur ein einziges Mal wenden. Nach sechs Minuten kann das Fleisch serviert werden. Und welches schmeckt besser? Bei den Geschmackstestern liegt tatsächlich das Discounter-Fleisch knapp vorn.

Grillfleisch: Supermarkt versus Discounter

Test Nummer zwei: Rindfleisch. Wie schneidet der Discounter hier ab? Tiefgekühlt gibt es 400 Gramm Rindersteak für 5,59 Euro. Viele Gemeinsamkeiten hat das Fleisch allerdings nicht mit der Abbildung auf der Packung. Kann das fast doppelt so teure Steak vom teureren Supermarkt eher überzeugen? 215 Gramm kosten hier 4,92 Euro, doch auch dieses Stück Fleisch sieht wenig ansprechend aus: Es ist löchrig und sehnig. Geschmacklich allerdings hat es gegenüber dem Discounter-Fleisch im Test die Nase deutlich vorn.

Grillfleisch selbst zubereiten: Grillfackeln

Zu wahren Dauerbrennern auf den Grillgeräten haben sich in den vergangenen Jahren auch Grillfackeln entwickelt. Sie gibt es in der 400-Gramm-Packung für 2,85 Euro im Billig-Supermarkt. Doch der Experte rät von den günstigen Fackeln ab: Auf die Spieße werde alles gewickelt, was nicht mehr schön genug aussehe, um anderweitig verarbeitet zu werden. Der Profi empfiehlt auch hier, die Fackeln einfach selbst zuzubereiten. Besonders raffiniert gelingen sie, wenn man auf die Spieße verzichtet und stattdessen auf Grissini zurückgreift. Einfach den Speck um die Stangen wickeln und auf dem Grill rösten. Das Gebäck muss dabei komplett umwickelt sein, damit es nicht verbrennt.

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