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Der Einkauf

Wer Entenbrust grillen möchte, brauchen Sie natürlich ein gutes Stück Fleisch. Die vermutlich beste Qualität bekommen Sie beim nahegelegenen Bauern, der seine Enten freilaufend hält – ihr Fleisch ist besonders zart. Aber auch im Supermarkt können Sie beispielsweise Entenbrüste der Barberie-Ente kaufen. Das typische Gewicht liegt etwa bei 300 bis 400 Gramm.

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Achten Sie auf gute Qualität bei der Entenbrust. Grillen macht so gleich doppelt so viel Spaß. © Barbara Pheby - Fotolia

Die Marinade

Wenn Sie Entenbrust grillen, darf auf keinen Fall eine köstliche Marinade fehlen. Zwei Varianten schmecken besonders gut. Marinaden-Tipp 1: eine klassische BBQ-Trockenmarinade, die normalerweise für Schwein oder Rumpsteak verwendet wird. Sie verleiht dem Fleisch eine herrlich würzige Kruste, die von scharf bis mild reichen kann. Hierfür benötigen Sie etwas Zucker, Paprikapulver, Zwiebelsalz, Knoblauchsalz, schwarzen Pfeffer, Chilipulver sowie gemahlenen Kreuzkümmel und Koriander. Vermischen Sie alle Zutaten miteinander und bewahren Sie die Marinade bei Zimmertemperatur in einem luftdichten Behälter auf. Marinieren Sie das Fleisch erst kurz vor dem Grillen mit der Mischung. Damit sie besonders gut hält, bestreichen Sie die Entenbrust erst mit etwas Olivenöl – so haften die Gewürze besser.

Marinaden-Tipp 2: eine exotische Marinade. Hierfür benötigen Sie dunkle Sojasoßce, Honig, Orangensaft und gepressten Knoblauch. Vermengen Sie die Zutaten und marinieren Sie damit mindestens acht Stunden vor dem Grillen das Fleisch, damit es den Geschmack annehmen kann. Bestenfalls lassen Sie die Entenbrüste so über Nacht im Kühlschrank ziehen.

Entenbrust grillen: So geht's

Wenn Sie Entenbrust grillen, schneiden Sie zunächst Schritt die Fettschicht mit kleinen Längsschnitten ein. Seien Sie aber vorsichtig – das Fleisch selbst sollte in keinem Fall beschädigt werden. Haben Sie sich für die Trockenmarinade entschieden, führen Sie diesen Schritt vor dem Marinieren durch.

Ob Holzkohle- oder Gasgrill: Heizen Sie dem Rost ordentlich ein. Nun kann die Entenbrust aufgelegt werden. Zwei Minuten pro Seite genügen, um eine herrliche Kruste zu bekommen. Anschließend sollten Sie das Fleisch indirekt grillen. Schrauben Sie also bei ihrem Gasgrill die Temperatur runter, und legen Sie das Fleisch auf eine Stelle, die nicht direkt befeuert wird. Nutzen Sie einen Holzkohlegill, schaffen Sie schon vorher einen Bereich, der frei von direkter Hitze ist.

Für weitere zehn Minuten muss das Fleisch nun bei geschlossenem Deckel garen. Da die Fleischstücke in Größe und Dicke immer variieren, ist es leichter mit der Messung der Kerntemperatur zu arbeiten. Stechen Sie das Thermometer seitlich in das Fleisch, bis Sie die dickste Stelle erreicht haben. Bei einer Temperatur von 62 bis 65 Grad ist das Fleisch optimal gegrillt: außen knusprig, innen rosa. Wer es lieber durch mag, kann natürlich auch warten, bis das Thermometer 70 Grad anzeigt.

Tipps zum Anrichten und zu Beilagen

Haben Sie das Fleisch vom Grill genommen, lassen Sie es ruhig noch einige Minuten in Alufolie gewickelt liegen – so setzt sich der Fleischsaft und kann sich verteilen. Schneiden Sie anschließend die Entenbrust in kleine Scheiben und servieren Sie sie direkt.

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Knusprige Entenbrust wird durch eine frische Orangensauce komplettiert. © PhotoSG - Fotolia

Als Beilagen eignet sich hervorragend Kartoffelgratin oder Schupfnudeln. Doch auch die Soße ist natürlich wichtig. Besonders gut schmeckt Orangensauce dazu. Aber auch ein guter Feigensenf ist die richtige Wahl, wenn Sie Entenbrust grillen wollen. Bleibt nur noch, Ihnen guten Appetit zu wünschen!

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