Nachtisch grillen: 
Ananas, Melone und Co. - Bildquelle: exclusive-design - Fotolia© exclusive-design - Fotolia

Eis grillen: So geht’s

Heiß und kalt – wie soll das denn zusammenpassen? Wenn Sie Eis grillen möchten, brauchen Sie weder große Vorkenntnisse noch besonderes Talent. Denn es ist viel einfacher, als Sie es sich vorstellen. Alles, was Sie brauchen, sind sechs Mini-Tortenböden, einige Erdbeeren, sechs Eier, etwas Likör, sechs Esslöffel Puderzucker und natürlich Eis.

Waschen Sie nun die Früchte und schneiden Sie sie in kleine Stücke. Anschließend bereiten Sie den Eischnee zu. Möchten Sie Eis grillen, ist der besonders wichtig. Trennen Sie das Eiweiß vom -gelb und schlagen Sie es zu einer festen Masse. Rühren Sie währenddessen den Puderzucker unter und lassen Sie es kurz im Kühlschrank herunterkühlen.

Befüllen Sie nun die Mini-Tortenböden mit den Früchten und beträufeln Sie sie mit dem Likör. Eine Kugel Eis obendrauf und schließlich alles mit dem frischen Eischnee bedecken. Tipp: Wollen Sie Eis grillen, darf der Eischnee keine Löcher aufweisen – denn nur so bleibt das Eis darunter auch kalt.

Legen Sie nun die Torteletts auf den Grill. Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, platzieren Sie die Törtchen auf einer Schicht Alufolie – diese verhindert, dass die Teigware am Boden zu dunkel wird. Im Regelfall braucht das Dessert nur etwa fünf Minuten, bis es fertig ist. Ein guter Indikator: Der Eischnee wird hart und bekommt etwas Farbe. Das Eis ist eine Dessert-Variante, aber Sie können natürlich auch noch anderen Nachtisch grillen! Im Folgenden weitere Ideen.

Fruchtig-frisch: Obst grillen

Eis-Grillen ist Ihnen zu aufwändig? Ein schönes Grill-Dessert und nebenbei auch noch sehr unkompliziert ist Obst. Das Besondere: Durch das Erhitzen wird den Früchten Wasser entzogen – so bekommen sie mehr Aroma. Dabei gibt es viele Möglichkeiten, das Obst auf den Grill zu legen. Schneiden Sie beispielsweise eine Melone in Scheiben, beträufeln Sie sie mit etwas Kokosmilch oder Honig und platzieren Sie die Stücke direkt auf dem Rost.

Doch auch Banane, Pfirsich und Ananas entpuppen sich als wahre Delikatesse zum Nachtisch. Grillen Sie beispielsweise auf der Schale, verhindern Sie, dass zu viel Flüssigkeit abhandenkommt. Eine Ananas kann beispielsweise im Ganzen auf dem Grill landen. Bestreichen Sie sie leicht mit Butter und etwas Zimt und spießen Sie sie auf. Nun gut von allen Seiten erhitzen und schließlich in dünne Scheiben schneiden. Lecker! Übrigens: Diese Variante eignet sich auch wunderbar als fruchtige Beilage zu Ihrem Grillfleisch.

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Die perfekte Kombination: Gegrille Ananas und Vanilleeis – zergeht auf der Zunge! © scerpica - Fotolia

Nachtisch grillen: Nicht auf Süßes verzichten

Gerade bei kleineren Beeren, aber auch anderen Süßspeisen bietet es sich an, sie aufzuspießen, damit sie nicht durch das Grillrost fallen. Wenn Sie Nachtisch grillen, muss es sich aber nicht nur auf das gesunde Obst beschränken. Wie wäre es beispielsweise mit einem leckeren Frucht-Marshmallow-Spieß? Stecken Sie beide Zutaten abwechselnd auf den Holzstock und legen Sie sie für etwa zwei Minuten auf das Rost. Der Clou: Durch die Marshmallows schmeckt der Spieß wie ein Schaumkuss – auf eine besonders fruchtige Art und Weise.

Nachtisch-Rezepte pimpen

Möchten Sie Nachtisch grillen, können Sie Ihrer Kreativität natürlich freien Lauf lassen. Wollen Sie etwa eine Banane rösten, wünschen sich jedoch etwas Abwechslung, befüllen Sie sie mit etwas Schokolade. Schneiden Sie sie dafür der Länge nach auf und stecken Sie die Schokostücke hinein. Besonders reizvoll ist es, wenn Sie noch ein paar Nüsse dazugeben. Damit die Masse nicht in den Grill läuft, umwickeln Sie die Banane mit etwas Alufolie und genießen sie noch heiß – das wird den Gästen Ihrer Grillfeier sicher gut gefallen!

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Wer Bananen als Nachtisch grillen will, sollte sie besten in der Schale lassen oder mit Alufolie umwickeln. © maposee - Fotolia

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