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Versicherung für Grillunfall

01.12.2011 • 12:00

Ein einziges Kreuz auf dem Haftpflichtversicherungsvertrag kann im schlimmsten Fall über die ganze Zukunft entscheiden. René Ölschläger hatte dieses eine Kreuz nicht gemacht, bevor er durch einen Grillunfall schwerste Verbrennungen am ganzen Körper erlitt und geradeso überlebt hat. Da der Unfallverursacher arbeitslos ist, bekommt René Ölschläger keinen Cent Schmerzensgeld.

Folgen beim Grillunfall

Durch die Stichflamme eines Grills hat René Ölschläger tiefe Narben an Hals, Oberkörper und Armen. Ein Bekannter gab Spiritus ins Feuer und löste damit den Grillunfall aus. René erlitt dabei schwere Verbrennungen ersten bis dritten Grades, das bedeutet seine Haut kann sich nicht von selbst regenerieren. Stattdessen ist er in seinen Bewegungen eingeschränkt und braucht ständig Hilfe, zum Beispiel beim Anziehen seines Kompressionsanzugs, den Brandopfer tragen müssen.

Erste Hilfe beim Grillunfall

Die Stichflamme eines Grills kann bis zu 700 Grad Celsius betragen. Wenn jemand durch einen Grillunfall vom Feuer erwischt wird, müssen die Flammen schnellstmöglich mit einer Decke erstickt werden. Bis der Rettungsdienst eintrifft, sollten die Brandwunden gekühlt werden.

Zusatzversicherung garantiert Schmerzensgeld bei Grillunfall

Der Geschädigte René Ölschläger wird auch lange nach dem Grillunfall Beschwerden haben. Er bekommt 650 Euro Krankengeld, das nach 18 Monaten endet. Eigentlich stünde ihm etwa 50.000 Euro Schmerzensgeld Euro zu, allerdings ist der Verursacher des Grillunfalls arbeitslos und kann keine Entschädigung zahlen. Wenn René eine erweiterte Haftpflichtversicherung abgeschlossen hätte, die sogenannte Forderungsausfallversicherung, erhielte er für 6 bis 30 Euro mehr im Jahr alle Forderungen von der eigenen Versicherung.