Perfekter Kaffee und Espresso – darauf sollte man achten! - Bildquelle: Pixabay© Pixabay

Der Begriff Barista ist in Deutschland noch relativ neu und richtig ausgebildete Baristas sind häufig auch nur in besseren Coffee-Shops zu finden. In der Regel kann man den Unterschied, ob ein Kaffee professionell zubereitet wurde, aber auch gleich schmecken – ausgebildete Barista haben also mit Sicherheit ihre Daseinsberechtigung!

Es genügt nämlich nicht, nur eine teure Maschine zu kaufen, man muss auch wissen, wie diese bedient wird. Um gute Kaffeespezialitäten zu Hause zuzubereiten, muss man jetzt aber nicht gleich einen eigenen Barista einstellen oder Barista-Workshops besuchen, ein gewisses Grundwissen ist meist ausreichend!

Für einen guten Kaffee aus einer Siebträgermaschine müssen eigentlich nur einige grundlegende Dinge beachtet werden. Wir verraten, welche dies sind, wünschen viel Spaß mit unseren Tipps und dem perfekte Muntermacher, der ja sogar gut für die Gesundheit sein soll!

1. Das Wasser

  • Wasserqualität

Kaffee oder Espresso bestehen zu 98 Prozent aus Wasser. Aus diesem Grund wirkt sich die Wasserqualität natürlich sehr auf die Qualität des Kaffees aus. Gutes Wasser ist mineral- und sauerstoffhaltig. Ist das Leitungswasser sehr hart oder kalkhaltig, beeinflusst dies den Geschmack des Kaffees. Zusätzlich schadet sehr kalkhaltiges Wasser auch der Kaffeemaschine.

Für den perfekten Kaffee sollte das Wasser einen Härtegrad von 8°d und einen PH-Wert von 7,0 besitzen. Um die Eigenschaften des Leitungswassers herauszufinden, kann man sich beispielsweise an das zuständige Wasserwerk wenden, letztendlich kann man aber auch einfach probieren, mit welchem Wasser der Kaffee besser schmeckt.

Ist das Wasser für den Kaffee nicht optimal geeignet, kann man das Wasser mit speziellen Filtern oder Filterkannen enthärten bzw. entkalken. Alternativ kann auch stilles Mineralwasser verwenden werden. Jedoch sollten auch hier die Eigenschaften des Wassers begutachtet werden, nicht jedes Mineralwasser ist gleichgut für Kaffee geeignet.

  • Die Wassertemperatur
Gradanzeige
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Die Temperatur, mit welcher der Kaffee aufgebrüht wird, spielt ebenfalls eine große Rolle. Während eine zu geringe Wassertemperatur meist zu geschmacklosen Kaffee oder Espresso führt, resultiert eine zu hohe Wassertemperatur in der Regel in bitterem und holzig schmeckendem Kaffee.

Die perfekte Wassertemperatur unterscheidet sich auch ein wenig mit der gewünschten Kaffeespezialität.

Bei Espresso liegt die ideale Wassertemperatur etwa bei +/- 90 Grad und Kaffee sollte mit einer Temperatur zwischen 86 und 89 Grad zubereitet werden.

2. Kaffeebohnen

Wie bei den meisten anderen Dingen gilt auch bei den Kaffeebohnen, je frischer, desto besser. Kaffee sollte daher eher in kleineren Mengen gekauft werden, dann ist dieser immer frisch und überaltert nicht so schnell. Bei der Lagerung ist grundsätzlich noch zu beachten, dass die Bohnen in luftdichten Behältern und an einem kühlen Ort aufbewahrt werden sollten.

  • Der Mahlgrad
Kaffeetasse-Kaffeebohnen
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Der Mahlgrad unterscheidet sich wieder mit den einzelnen Kaffees. Da Espresso mit höherem Druck und in relativ kurzer Zeit zubereitet wird, sollte bei diesem ein feiner Mahlgrad gewählt werden. Bei Kaffee kann der Mahlgrad etwas gröber sein.

Auch hier kann man einfach ausprobieren. Wenn der Kaffee oder der Espresso zu bitter ist, dann ist der Mahlgrad meist zu fein eingestellt. Ist der Kaffee zu schwach und wässrig ist das Pulver wiederum nicht fein genug gemahlen.

  • Die Dosierung

Die Dosierung für Kaffee liegt etwa bei 6 bis 8 und für Espresso etwa bei 7 bis 9 Gramm. Hier kommt es jedoch auch sehr auf die verwendeten Bohnen und den persönlichen Geschmack an. Diese Empfehlung ist ein ungefährer Richtwert, der natürlich perfekt auf die individuellen Vorlieben angepasst werden kann.

Das Gute beim Ausprobieren ist, dass man den „schlechten Kaffee“ nicht wegschütten muss, sondern man diesen beispielsweise für Beautybehandlungen nutzen kann – Kaffee macht nämlich schön!

3. Der Druck

Bei Kaffee wie auch bei Espresso sollte der Druck 9 bar betragen. Die meisten Maschinen sind auch auf diesen Druck voreingestellt und nur selten lässt sich dieser verstellen. Schmeckt der Kaffee trotzdem nicht optimal, kann es auch sein, dass die Maschine den angegebenen Druck zwar anzeigt, aber nicht erreicht.

In diesem Fall kann man die Maschine auch vom jeweiligen Kundendienst überprüfen und ggf. neu einstellen lassen.

Allgemeine Tipps für den perfekten Kaffee!

Kaffeetasse-mit-Kaffee
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Wenn man die oben aufgezählten Punkte einhält, dann befindet man sich schon auf einem sehr guten Weg. Trotzdem steckt der Teufel auch bei gutem Kaffee im Detail, weshalb es noch einige weitere Dinge zu beachten gibt.

Zunächst sollte das Kaffeepulver im Siebträger angedrückt werden. Vor dem Andrücken sollte der Siebträger auch kurz auf den Tisch geklopft werden, dann verteilt sich das Kaffeepulver besser. Das Andrücken, beispielsweise mit einem „Tamper“, bewirkt, dass das Pulver im kompletten Siebträger gleich aufliegt. So kann sich das Wasser nicht einfach den einfachsten Weg durch das Pulver suchen, sondern es wird gleichmäßig durch das Pulver gedrückt.

Wichtig sind natürlich auch vorgewärmte Tassen. So kühlt der Kaffee zum einen nicht so schnell aus und der Kaffee behält seine guten Eigenschaften am besten, wenn er auf eine angenehm warme Tasse trifft.

Nicht zuletzt sind auch die ordnungsgemäße und regelmäßige Reinigung der Maschine wichtig. Speziell bei stark kalkhaltigem Wasser verkalkt die Maschine relativ schnell, was das Kaffeeergebnis stark beeinflusst. Die meisten Maschinen „bitten“ in regelmäßigen Abständen um eine Entkalkung oder Reinigung, jedoch kann eine gründliche Reinigung auch außerhalb dieser Intervalle die Qualität des Kaffeegenusses verbessern!

Nicht zuletzt sollte Kaffee natürlich zügig genossen werden. Je länger er steht, desto weniger gut schmeckt er!

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