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Unterschätzte Gefahr: Facebook Sucht

An vielen Jugendlichen rauscht der Alltag vorbei - sie "leben" quasi nur noch auf Facebook. Ist es bloß Gewohnheit oder sogar schon eine Sucht?

20.09.2012 10:00 | 10:13 Min | © Sat.1

Krank durch Facebook?

Für ihre Studie haben die Forscher das Facebook-Verhalten von über 700 Studenten untersucht. Danach gibt es zwei Gruppen von Usern: Die, die Facebook nutzen, um mit Familie, Freunden und Bekannten in Kontakt zu bleiben – und die, die das Netzwerk als Tool zur Überwachung nutzen und sich aktiv mit anderen Nutzern vergleichen. Die letzte Gruppe Studenten sei auch schließlich diejenige, die als Folge des Stalkings Symptome von echter Depression zeigte.

"Facebook kann eine spaßige und gesunde Aktivität sein, wenn Nutzer die Vorteile daraus ziehen, mit der Familie oder alten Freunden in Kontakt zu bleiben und interessante und wichtige Aspekte ihres Lebens teilen", so Professorin Margaret Duffy von der University of Missouri. „Wenn Facebook aber dazu dient zu sehen, wie gut es Bekanntschaften finanziell geht oder wie glücklich ein Freund in seiner Beziehung ist – also Dinge, die Neid hervorrufen -, kann das depressive Verstimmungen hervorrufen.“

Die Wissenschaftlerin rät daher zu einem bewussten Umgang mit sozialen Netzwerken. Man solle sich stets bewusst machen, dass das Motiv vieler Facebook-Nutzer eine positive Selbstdarstellung sei, die nicht unbedingt mit der Realität übereinstimme. So könne man die Neidgefühle mindern.

Aber nicht nur Depressionen können durch das soziale Netzwerk hervorgerufen werden. Auch die Facebook-Sucht insbesondere unter Jugendlichen stellt eine unterschätzte Gefahr dar, wie das Video zeigt. 

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