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Pistenregeln und Regeln beim Schlittschuhlaufen

Die Piste runterbrettern wie ein Wilder – das geht vielleicht in Actionfilmen, aber nicht in der Realität. Pistenregeln geben genau vor, wie sich Skifahrer richtig zu verhalten haben.

10.01.2011 05:30 | 2:48 Min | © Sat.1

Pistenregeln beim Skifahren: Wer hat Vorfahrt?

Skiunfälle können bitter enden. Deswegen gibt es nicht nur im Straßenverkehr, sondern auch auf der Piste Regeln, die das Fahren strukturieren sollen. Auf der Piste gelten die FIS Regeln des Internationalen Skiverbandes. Es gilt nicht „rechts vor links“ wie auf den Straßen, sondern das Gebot der Rücksichtnahme. Die wichtigste Regel besagt: Jeder Ski- und Snowboardfahrer muss sich so verhalten, dass er keinen anderen gefährdet oder schädigt. Laut Pistenregeln dürfen Sie von allen Seiten überholen, Sie sollten dabei allerdings genügend Abstand einhalten. Außerdem muss der von hinten kommende Skifahrer seine Fahrspur so wählen, dass er vor ihm Fahrende nicht gefährdet. Bei zwei Skifahrern in Bewegung hat der Vorausfahrende Vorrang. Wenn ein Skifahrer jedoch nach einem Halt wieder anfährt, eine Piste quert, in sie einfährt oder einen hangaufwärts fahren möchte, muss er die anderen vorlassen.

Regeln beim Schlittschuhlaufen

Und was passiert, wenn Sie sich beim Schlittschuhlaufen auf der Eisbahn verletzen? Richter Alexander Hold erklärt, dass der Eisbahnbetreiber alles ihm zumutbare dafür tun muss, dass sich niemand verletzt. Ist es beispielsweise auch auf dem Weg zu den Umkleiden eisig, dann haftet der Betreiber, wenn man stürzt. Ein Sturz auf dem Eis ist jedoch mehrheitlich selbst verschuldet, da Eis nun einmal rutschig. Nur, wenn die Eisfläche glatt ist, kann man sich darauf auch gut mit Schlittschuhen fortbewegen. Ein Sturz auf dem Eis ist daher das typische Risiko des Eislaufens. Wenn Sie sich dabei verletzten, haftet dafür niemand.

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