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Microsofts Surface im Test

Was kann das neue Microsoft-Tablet "Surface RT", wo liegen seine Stärken, wo seine Schwächen? Stiftung Warentest hat sich den neuen Tablet-PC vom Apple-Konkurrenten genauer angeschaut. Hier das Ergebnis.

17.12.2012 17:15 | 3:22 Min | © Sat.1

Der Tablet-PC "Surface RT" von Microsoft im Test

Seit dem 14. Februar ist das Windows-Tablet "Surface RT" aus dem Hause Microsoft im Handel. Zur Auswahl stehen zwei Versionen, die sich lediglich bezüglich der Speicherkapazität unterscheiden: Das Surface-Tablet mit 32 GByte Speicherplatz gibt es für 479 Euro, für die doppelte Speicherkapazität müssen Käufer 100 Euro mehr hinlegen.

Aber was kann das erste Tablet von Software-Gigant Microsoft überhaupt, wo liegen seine Stärken und wo seine Schwächen? Stiftung Warentest hat sich das neue Tablet von Apple-Konkurrent Microsoft einmal genauer angeschaut.

Das Windows-Tablet fast schon ein kleiner PC

Mit seinem integrierten Ständer und seinem Touchcover, das das Tippen erleichtern soll, sieht das Microsoft-Tablet "Surface" nicht nur wie ein kleiner Laptop aus, es ist auch fast schon ein richtiger PC. Windows-Programme wie Word, Excel und Power Point sind bereits vorinstalliert - wenn auch nur in der funktionsreduzierten Version - und ein USB-Anschluss ist ebenfalls vorhanden. Auch Display und Akku (Laufzeit rund zehn Stunden gegenüber einer Ladezeit von gerade mal zwei Stunden) haben die Tester von Stiftung Warentest durchaus überzeugt.

Nachteil des Windows-Tablets: Wegen der abgespeckten RT-Version von Windows 8 lassen sich nur Apps aus dem Windows-Store und keine normalen Windows-Programme auf dem Tablet-PC installieren - und die App-Auswahl ist zumindest bislang noch sehr dürftig. Ein weiterer Minuspunkt: die Kamera. Mit einer Auflösung von gerade Mal einem Megapixel gehört die schon fast ins Museum.

Schleppender Verkaufsstart für Microsoft-Tablet

Zumindest in den USA, wo das Tablet von Microsoft schon seit Oktober 2012 auf dem Markt ist, hat "Surface RT" einen mehr schlechten als rechten Start hingelegt. Nur etwa 900.000 Stück hat Microsoft laut iSuppli bislang von seinem ersten Tablet verkauft. Übler als die Verkaufszahlen sieht jedoch die Rücklaufquote aus: Viele Käufer hätten laut iSuppli das "Surface RT" nach kurzem Rumprobieren gleich wieder zum Händler zurückgebracht.

Trotz der mäßigen Verkaufszahlen ist Microsoft zuversichtlich und hofft, dass viele Käufer lediglich auf das leistungsstärkere Profi-Tablet warten, das nach Angaben des Software-Konzerns noch Anfang des Jahres erscheinen soll.  

       

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Den ausführlichen Test gibt es hier: hier

Weitere Tests von Stiftung Warentest finden Sie auf: www.test.de

     

    

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