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Stiftung Warentest: LED-Lampen haben beste Ökobilanz

Die unabhängige Verbraucherorganisation hat 20 Energiesparlampen als Ersatz für die gute, alte 60-Watt-Glühbirne getestet. Das Ergebnis: LED-Lampen sind zwar teurer, haben dafür aber die beste Gesamt-Ökobilanz und sparen langfristig Geld.

17.12.2012 17:15 | 3:02 Min | © Sat.1

Die gute, alte Glühbirne ist vom Markt verschwunden. Doch welche Energiesparlampe kann der 60-Watt-Birne das Wasser reichen? Stiftung Warentest hat 20 Nachfolger - allesamt in der klassischen Birnenform - getestet. Mit erfreulichem Ergebnis.

In den letzten Jahren hat sich in Sachen Energiesparlampen einiges getan. Die Leuchten haben sich mit ihrer klassischen Birnenform nicht nur optisch der Glühbirne angepasst. Auch was die Farbwiedergabe angeht, reichen die Sparlampen mittlerweile schon an ihren Vorgänger heran. Das trifft aber längst nicht auf alle zu.

LED-Lampen liegen bei Gesamt-Ökobilanz vorn

Getestet wurden 20 LED-, Kompaktleuchtstoff- und Halogenlampen der 60-Watt-Klasse. Das Ergebnis: LED-Lampen können ihren Vorsprung weiter ausbauen. Die Leuchten überzeugten die Tester nicht nur mit ihrer langen Lebensdauer von bis zu 20 Jahren. Auch in Sachen Farbwiedergabe gibt es mittlerweile eine LED-Lampe, die der klassischen 60-Watt-Glühbirne durchaus das Wasser reichen kann. Bei Kompaktleuchtstofflampen hingegen wirkt das Licht immernoch wenig natürlich. 

Auch in der Ökobilanz haben LED-Lampen die Nase vorn. Angefangen bei der Herstellung über den Stromverbrauch bis hin zur Entsorgung der Lampen schnitten die LEDs hinsichtlich der Umweltauswirkung vorbildlich ab. Das Schlusslicht bildeten hier Halogenlampen. "Bei der Stromerzeugung wird aus den Kohlekraftwerken viel Quecksilber ausgestoßen. Und da Halogenlampen viel Strom verbrauchen, sorgen sie in der Gesamtbilanz für viel höhere Quecksilberemissionen in die Umwelt, als gute Sparlampen", begründet Dr. Peter Schick von der Stiftung Warentest das Urteil.

Energiesparlampen: Qualität hat ihren Preis

Zwar sind die LED-Lampen mit Preisen zwischen 20 und 50 Euro in der Anschaffung nicht gerade günstig, doch auf lange Sicht gesehen, rechnen sich die vergleichsweise teuren LEDs. Im Vergleich zu den anderen getesteten Lampen verbrauchen LED-Leuchten bei gleicher Helligkeit nämlich deutlich weniger Strom und sparen so auf lange Sicht viel Geld.  

Von No-Name-Produkten aus Discountern oder Baumärkten rät die Stiftung Warentest ab. Die Billig-Lampen gingen schnell kaputt und müssten öfter nachgekauft werden. Im Vergleich lohnt sich daher die Investition in namhafte Markenware.

Alle Ergebnisse zu dem Test gibt es hier.

Weitere Tests von Stiftung Warentest finden Sie auf: www.test.de.

                                                               

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