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Stiftung Warentest prüft 15 Produkte

Untersucht wurden Milchpulver-Produkte, darunter auch Spezialnahrung für allergengefährdete Säuglinge („HA Pre“). Dabei wurde sowohl geprüft, ob die Babynahrung Schadstoffe enthält, als auch, ob sie alle Nährstoffe vorweisen kann, die für eine gesunde Entwicklung des Kindes wichtig sind. Für kaum ein anderes Produkt sind die Vorschriften immerhin so streng wie für Säuglingsnahrung. Doch werden diese auch eingehalten?

Das Test-Ergebnis

Ja und nein! Nährstofftechnisch kommen Säuglinge bei allen getesteten Produkten auf ihre Kosten und auch krank machende Keime sind nirgendwo enthalten. Die schlechte Nachricht: In einigen Babynahrungen , darunter auch in HA-Nahrung, konnte Stiftung Warentest Schadstoffe nachweisen, die den zulässigen Höchstwert zwar nicht überschreiten, aber dennoch bedenklich sind. Darunter: Glycidyl und 3-MCPD-Ester, die im Verdacht stehen, krebserregend zu sein. Die entsprechenden Produkte erhielten von der Verbraucherorganisation daher die Note „mangelhaft“ beziehungsweise „befriedigend“.

Das sind die Testsieger

Zum Glück gibt es auch Produkte, die ihr euren Babys bedenkenlos geben könnt. Der Testsieger unter den normalen Milchpulvern: die „Milasan Pre“. Das Urteil „Gut“ bekamen auch „Aptamil Anfangsmilch Pre“ sowie „Beba Pro Pre“. Bei der Babynahrung für allergenempfindliche Säuglinge schnitten im Test besonders gut „Beba HA Pre“ und „Bebivita Pre HA“ ab.

Angeber-Fact: Ob erst Muttermilch und dann Fläschchen oder von Geburt an Flaschenkind – über das Für und Wider gehen die Meinungen bekanntlich auseinander. Fest steht aber laut einer aktuellen Studie aus den USA offensichtlich: Nuckeln Kinder mit zwei Jahren immer noch an der Flasche, steigt das Risiko, im Alter von fünf bis sechs Jahren übergewichtig zu sein um etwa 30 Prozent.