- Bildquelle: dpa © dpa

Erste „Solar Shops” eröffnen

1,5 Milliarden Euro hat IKEA seit 2009 in erneuerbare Energien investiert – der Möbelhersteller ist besonders stolz auf seine Erzeugungsanlagen für Strom aus Wind, Sonne und Biomasse. Nun wird auch Kunden der Weg zum selbst produzierten Strom geebnet. IKEA verkauft ab sofort Solarpanels für das eigene Dach. Vorerst gibt es die Produkte nur in den britischen Städten Glasgow, Birmingham und Lakeside, in denen Anfang der Woche jeweils ein „Solar Shop” von IKEA eröffnete.

Große Nachfrage nach erneuerbarer Energie

Mit dem Verkauf der Solarmodule reagierte IKEA auch auf den Wunsch vieler Briten. Eine vom Unternehmen in Auftrag gegebene Umfrage ergab, dass ein Drittel der Hausbesitzer Großbritanniens in Solarenergie investieren will. Die größte Motivation dafür sei – na klar – die Stromausgaben zu senken. Und dass sich die Investition bezahlt macht, zeigen aktuelle Untersuchungen. Demnach könne eine Solaranlage zu Einsparungen von bis zu 50 Prozent führen.

Öko-Mission auch in Deutschland verfolgt

Niedrige Stromrechnung – daran dürften sicherlich auch hierzulande genügend Menschen interessiert sein. Ob es die „Solar Shops” aber auch nach Deutschland schaffen, ist bis jetzt nicht bekannt. Sicher ist hingegen, dass ihr online ab dem 01. August das erste Fahrrad aus dem Hause IKEA bekommt. „Sladda” heißt das schöne Designer-Zweirad, das mit einem Riemenantrieb ausgestattet ist und bis zu 15.000 Kilometer aushalten kann. Hippe Umweltfreundlichkeit, die ihren Preis hat: „Sladda” kostet ohne IKEA-Family-Card stolze 799 Euro.

Angeber-Fact: Nicht nur in Großbritannien ist die Nutzung der Sonnenkraft fürs Eigenheim gefragter denn je. Wie eine aktuelle Erhebung ergab, sind 75 Prozent der befragten Deutschen „voll und ganz” für den Gebrauch von Solarenergie.