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Plötzlich musste Lauren ins Krankenhaus

Alles begann am 3. Oktober 2012, als sich Lauren Wasser plötzlich unwohl fühlte. Was anfangs nach einer Erkältung aussah, schien doch ernster zu sein. Ihr Zustand verschlechterte sich zunehmend. Einige Tage später fand sie ein Freund bewegungslos in ihrer Wohnung. Die erschreckende Diagnose im Krankenhaus: Toxisches Schocksyndrom – eine schwere Infektion, die sich Lauren über ihr Tampon zugezogen hatte.

Beinamputation lässt Model-Traum platzen

Kurz nach der Schreckensmeldung folgte für die blonde Schönheit schon die nächste Hiobsbotschaft: Die Infektion sei so weit fortgeschritten, dass ihr rechtes Bein amputiert werden müsse. Der Traum von der Karriere als Laufstegmodel schien für immer geplatzt.

Mit Prothese zurück auf den Catwalk

Trotz des schweren Schicksals behielt Lauren Wasser ihr Ziel vor Augen – als Model ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Und tatsächlich: Knapp dreieinhalb Jahre nach der schrecklichen Diagnose feierte sie nun bei der New York Fashion Week ein fulminantes Laufsteg-Comeback – und das mit großem Stolz. Mit einem blauen Kleid, das die Sicht auf ihre Beinprothese freilegte, stahl Lauren allen anderen Models die Schau.

Angeber-Fact: Das Toxische Schocksyndrom, das umgangssprachlich oft auch als Tamponkrankheit bezeichnet wird, kommt mit einem Fall pro 200.000 Personen sehr selten vor. Vermehrt tritt das Toxische Schocksyndrom seit den 1980er-Jahren auf, denn seitdem beinhalten Tampons Kunstseide und Kunststoffe, die ein Nährboden für Bakterien sind.