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Niederlassung in Indonesien

Erst Ende 2014 eröffnete IKEA seine erste Filiale in Indonesien. Der schwedische Einrichtungskonzern erhoffte sich dadurch, einen neuen Markt in Asien erschließen zu können. Doch kurz nach der Neueröffnung geriet das Möbelhaus in einen Rechtsstreit.

IKEA versus IKEA

Ein Jahr, bevor IKEA sich in Indonesien niederließ, sicherte sich dort ein Rattanmöbelhersteller den Namen – denn auf dem Inselstaat ist IKEA ein Akronym für Intan Khatulistiwa Esa Abadi. Das wiederum wollte sich das schwedische IKEA nicht gefallen lassen und zog vor Gericht – jedoch ohne Erfolg. Richter entschieden zugunsten der indonesischen Firma. Die Begründung: Der Weltkonzern hat seinen Markennamen 2010 in der Republik angemeldet, jedoch drei Jahre in Folge nicht genutzt, womit die Registrierung an Gültigkeit verlor.

Welche Folgen hat das Urteil?

Ob IKEA seine Pforten in Indonesien wieder schließen oder sich einen alternativen Namen ausdenken wird, sei derzeit noch unklar. Offiziell hieß es, dass das Unternehmen das Urteil nochmals prüfen wolle. So oder so: Das Urteil ist eine echte Schlappe für den Möbelhaus-Giganten.

Angeber-Fact: Der Name IKEA als Bezeichnung für das schwedische Möbelhaus ist frei erfunden und setzt sich aus den Initialen des Gründers Ingvar Kamprad sowie den Anfangsbuchstaben des Dorfes Elmtaryd und des Hofes Agunnaryd zusammen, wo der schwedische Unternehmer aufwuchs.