Stiftung Warentest schaut genau hin

In einer aktuellen Untersuchung nahm sich Stiftung Warentest 30 koffeinhaltige Getränke vor: 29 echte Cola-Produkte und Dr. Pepper – ein Getränk, das zwar aussieht wie Cola, eigentlich aber keine ist. Getestet wurden sowohl die Markenprodukte in klassischer, Light- und Zero-Variante sowie einige Alternativen aus den Discountern.

Bedenkliche Substanzen in vielen Colas

Von den meisten bedenklichen Zutaten erfährt der Verbraucher schon auf dem Etikett: Zucker, Süßungsmittel, Zuckerkulör, Phosphorsäure, Koffein und jede Menge Aromen. Doch was er nicht sehen und schmecken kann, legte die Stiftung Warentest nun offen – und diese Substanzen sind durchaus bedenklich. Einige Colas enthielten Chlorat, das aus Rückständen von Reinigungs- und Desinfektionsmitteln stammen kann. Besonders hoch war der Wert bei dem Produkt Pepsi Light, das mit einer Note von 4,8 auf dem vorletzten Platz landete. Ein Produkt von Red Bull überschritt sogar die gesetzliche Alkoholgrenze.

Diese vier Produkte überzeugten

Aber es gibt auch noch einen Hoffnungsschimmer. Am besten schnitten im Test die Varianten ab, die mit Süßstoffen gesüßt werden und gänzlich auf Zucker verzichten. Testsieger sind Coca Cola light (Note 2,1), Coca Cola Zero (Note 2,4) sowie die Discounterprodukte Freeway Cola Light von Lidl (Note 2,4) und River Cola 0% Zucker von Aldi Nord (2,5).

Angeber-Fact: Die Substanz Chlorat stört die Jodaufnahme im Körper und ist in hohen Dosen sogar giftig.