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Die Zutatenliste

Für eine Spaghetti-Pizza, die etwa sechs Personen satt macht, benötigt ihr:

 500 Gramm Spaghetti
 4 Eier
 50 Milliliter Milch
 1 Knoblauchzehe
 1 Kugel Mozzarella
 250 Gramm Cherrytomaten
 Oregano
 Salz
 Pfeffer

Außerdem könnt ihr den Belag wie bei einer normalen Pizza nach Belieben mit Zutaten wie Salami, Thunfisch, Schinken, Paprika, Oliven und Co. ergänzen.

So gelingt der Boden der Spaghetti-Pizza

Habt ihr alles zusammen, könnt ihr mit der Zubereitung beginnen. Dazu setzt ihr zunächst einen Topf mit Wasser auf, fügt etwas Salz hinzu und gart darin wie gewohnt die Spaghetti. In der Zwischenzeit schlagt ihr die Eier in einer Schüssel auf und verquirlt sie mit der Milch. Dann die Knoblauchzehe schälen und in das Milch-Ei-Gemisch pressen. Das Ganze noch mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen und kräftig verrühren. Sind die Nudeln inzwischen fertig? Prima, dann könnt ihr sie abgießen und anschließend in die Schale mit Ei und Milch geben.

Next Step: Anrichten und belegen

Nehmt jetzt ein Backblech zur Hand und legt dieses mit Backpapier aus. Darauf könnt ihr den „Teig“ ausbreiten. Ob ihr aus den Nudeln eine runde Pizza oder mehrere kleine Minipizzen formt oder das ganze Blech mit ihnen belegt, bleibt euch überlassen. Fehlt noch der Belag: Also schnell Kirschtomaten, Mozzarella und was euer Herz sonst noch so begehrt klein schneiden und auf den Nudeln verteilen.

Ab in den Ofen

Den nächsten Schritt übernimmt der Backofen für euch: Dort kann die Spaghetti-Pizza bei etwa 200 Grad 20-30 Minuten vor sich hinbrutzeln. Weist euer Meisterwerk eine goldbraune Farbe auf, ist es gar. Wer mag, kann die fertige Pizza nun auch noch mit frischem Basilikum oder Rucola garnieren und dann schlemmen. Aber Vorsicht, Zunge nicht verbrennen!

Angeber-Fact: Spaghetti stellten Physiker lange Zeit vor ein Rätsel: Die Wissenschaftler konnten sich nicht erklären, warum die durchschnittlich etwa 25 Zentimeter lange Nudel in mehrere Teile zerbricht. Das trockene Hartweizengrieß-Stäbchen hätte laut Festigkeitslehre eigentlich nur in zwei Stücke zerbrechen dürfen. 2004 enthüllten zwei Forscher aber, dass die Nudeln ein besonderes Biegeverhalten aufweisen, welches sich mit der Einheit Biegemodul beziffern lässt.