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Mütter mit Taktgefühl

In einem Video bewegt sich eine Gruppe von Müttern entspannt zu einem funkigen Beat. Das Besondere dabei: Alle Mamas haben eine Babytrage umgeschnallt, in der der Nachwuchs hin und her wippt. Was zunächst nach einem gewöhnlichen Fitnesskurs für Mama und Kind aussieht, entpuppt sich nach 20 Sekunden als ein durchchoreografierter Tanz, dem sogenannten KangaGroove.

Positiv für Mutter-Kind-Verbindung

Erfunden haben den KangaGroove die beiden US-Amerikaner Amber und Meeshi. Die Beraterin für junge Mütter und der Tanzlehrer glauben, dass der Tanz die Bindung zwischen Mama und Nachwuchs sowie den sozialen Kontakt zu anderen Müttern fördert und zugleich ein leichtes Workout ist. Außerdem soll der KangaGroove die motorischen Fähigkeiten der Babys verbessern.

KangaGroove löst Internet-Trend aus

Die tanzenden Mütter aus den USA finden inzwischen viele Nachahmer. „Aus England, Schottland, Irland, Spanien, Italien, Deutschland, Südafrika, Australien, Neuseeland, Malaysia, Kanada und von überall her aus den USA erreichen uns Zuschriften“, so die KangaGroove-Erfinder. Inzwischen sei die Nachfrage so groß, dass Meeshi und Amber planen, ihre Tanz-Kurse auch außerhalb Kaliforniens anzubieten. Wir sind uns zumindest sicher, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis der KangaGroove auch hierzulande die Hüften zahlreicher Mütter zum Schwingen bringen wird.

Angeber-Fact: Der KangaGroove ist eine verspielte Erweiterung der 1979 in Kolumbien entstandenen Känguru-Methode, bei der Mütter sich ihre frühgeborenen Kinder mit einem Tuch um die Brust binden. Durch den Haut-zu-Haut-Kontakt sollen verschiedene Sinne des Babys stimuliert und gefördert werden.