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#Von der Muckibude ins Silicon Valley

Früher stemmte Brian Chesky Gewichte, nun ist er millionenschwerer Firmenchef. Der US-Amerikaner ist Mitbegründer des Internetunternehmens Airbnb. Kerngeschäft des einstigen Startups: die Vermittlung von Ferienwohnungen übers Netz.

#Steiler Aufstieg

Was zunächst als kleines Zwei-Mann-Unternehmen mit Luftmatratzen startete, hat sich in rasanter Zeit zu einem weltweit agierenden Unternehmen gewandelt, dessen Wert laut „Bild” inzwischen auf 25 Millionen US-Dollar geschätzt wird. Heutzutage bietet Airbnb in 34.000 Städten insgesamt fast zwei Millionen Unterkünfte an.

#Konkurrenz für Hotels

Für Hotels sind Brian Chesky und seine Kollegen zu einem ernst zu nehmenden Problem geworden. Waren Reisende früher auf ein Hotel angewiesen, finden sie dank Airbnb nun fast in jeder Stadt und in jedem noch so entlegenen Winkel auch alternativ einen Übernachtungsplatz von einem privaten Vermieter. Alleine für Berlin finden sich auf der Plattform 17.000 Angebote, die mit den Hotels um Gäste konkurrieren.

#Protest gegen das Geschäftsmodell

Nicht nur Hoteliers kriegen beim Gedanken an Airbnb Magenschmerzen. Das Unternehmen sieht sich auch zunehmend mit Bürgerinitiativen konfrontiert, die das Angebot des Vermietungsriesen in ihrer Region begrenzen wollen. In Städten wie New York, München oder auch Paris, wo Wohnraum rar ist, verknappen die Ferienwohnungen das Angebot für die Einwohner weiter. Für die Kritiker vermittelt Airbnb einfach nur illegale Hotelunterkünfte. Bisher ist es jedoch niemandem gelungen, dem wachsenden Unternehmen Einhalt zu gebieten.

Angeber-Fact: Bei Airbnb finden Urlauber neben gewöhnlichen Ferienwohnungen auch Unterkünfte der besonderen Art vor. Das Internetportal hat unter anderem Baumhäuser, Schlösser, Hausboote, Leuchttürme und sogar 60 Iglus im Angebot.