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Urlaub & Reisen

Die Inkas und Machu Picchu

31.01.2012 • 05:30

Sie beherrschten fast 500 Jahre lang halb Südamerika - die Inkas. Und auch 500 Jahre nach ihrem Untergang gehören ihre Nachkommen zum Straßenbild. Weltberühmt ist ihre Wolkenstadt Machu Picchu auf 2.360 Metern Höhe.

Cusco

Cusco gilt für Viele als heilige Inkastadt und so verwandelt sie sich ein Mal im Jahr in die farbenfrohe Kulisse einer Straßenfiesta. Traditionell erscheinen dazu alle Stämme, gekleidet in den uralten Trachten zum Beispiel auf der Prächtigen Plaza de Armas. 

Machu Picchu

Machu Picchu ist die verlassene, geheimnisumwitterte Stadt der Inka auf 2.360 Metern Höhe. Um zu den Ruinen der Stadt zu gelangen, muss man eine Stunde lang mit dem Zug entlang des Urubamba-Flusses fahren. Eine Straße gibt es nicht. Nach einer anschließenden halbstündigen Busfahrt ist man am Ziel angelangt. Auf einem Hochsattel zwischen zwei Bergkegeln liegt die Machu Picchu. Die Erde für die Terrassenfelder wurde damals mühevoll aus dem fruchtbaren Urubamba-Tal nach oben gebracht. Um 1400 wurde Machu Picchu gegründet und von den Eroberungsstreitmächten Spaniens nie gefunden, weshalb sie noch größtenteils gut erhalten ist. Der Sonnentempel, die Wohnhäuser mit ihren einstigen Steildächern gegen Regenfluten, die weiten Plätze, das Observatorium und der große zentrale Tempel – geheimnisvolle Zeugen einer vergangenen Kultur. Noch heute funktioniert die technisch raffiniert Angelegte Wasserversorgung in Machu Picchu, gespeist aus klarem Felsquellwasser. Alle Bauten kamen ohne Mörtel oder andere Bindemittel aus und trotzten allen Erdbeben durch ihre präzisen, fugenlosen Mauern.