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Auto-Gadgets für den Winter im Test

Auto-Gadgets sollen Fahrern das Leben leichter machen. Doch halten sie auch, was sie versprechen? Wir machen den Test. Welches Gadget hilft bei eisigen Temperaturen und welches ist überflüssig?

14.01.2013 09:00 | 10:03 Min |

Auto-Gadget Nummer 1: Der Akku-Scheibenentfroster

Das Versprechen: nie wieder Eiskratzen. Der Preis: 60 Euro. Der Akku-Scheibenentfroster arbeitet mit einer Zeitschaltuhr und ist dank des Akkus nicht auf einen Stromanschluss angewiesen. In der Kältekammer soll der Akkuentfroster zeigen, was er kann. Dabei werden Winterbedingungen simuliert, inklusive Eisschicht auf den Scheiben. Kann sich der Akkuentfroster gegen eine teure Standheizung behaupten? Leider nein. 14 Stunden Ladezeit sind Pflicht vor dem Einsatz des Enteisers. Nach zehn Minuten warmer Luft macht das Gerät bereits schlapp und geht aus. Ergebnis: ein kleines Loch zum Rausgucken an der Frontscheibe. Das reicht nicht, um fahren zu dürfen. Zum Vergleich: Die Standheizung benötigt elf Minuten für eine freie Windschutzscheibe ganz ohne Kratzen. Auto-Gadgets wie dieser Scheibenentfroster lohnen sich also nicht.

Auto-Gadget Nummer 2: Die "Power Pack Energiestation"

Folgende Situation: Es ist Winteranfang, es ist kalt und Ihr Auto springt nicht an. Lichter & Co. haben der Batterie den Saft ausgesaugt – gerade bei älteren Akkus kein Einzelfall. Doch woher holen Sie nun Strom? Bei solch einem Notfall soll das Auto-Gadget "Power Pack Energiestation" helfen. Dabei handelt es sich um eine tragbare Autobatterie. So sind Sie nicht mehr auf ein zweites Auto fürs Fremdstarten angewiesen. Das Gerät einfach an die müde Batterie anschließen und schon soll das Auto wieder laufen – stimmt's? Der Wagen startet tatsächlich. Das "Power Pack" verspricht aber noch mehr – angeblich kann es einen Plattfuß beheben. Auch hier überzeugt das Gerät. Es macht zwar viel Lärm und reicht in Sachen Akkuleistung nur für einen Reifen, doch genügt dies oft schon bei einer Panne. Die 120 Euro für dieses Auto-Gadget sind gut investiert.

Auto-Gadget Nummer 3: Der "Air Dry Luftentfeuchter"

Der "Air Dry Luftentfeuchter" wird als Lösung gegen beschlagene Scheiben verkauft. Das Kissen soll ab einer Luftfeuchtigkeit von 60 Prozent das Wasser aus der Umgebung anziehen. Der Test: Mit einem Wasserkocher im Auto wird für Luftfeuchtigkeit im Auto gesorgt – die Klimaanlage bleibt dabei aus. Im Winter gelangt die Nässe durch Kleidung, Schnee oder kaputte Dichtungen ins Fahrzeug. Folge: Die Scheiben beschlagen und könnten von innen vereisen. Ein Granulat im Inneren des Kissens soll nun die Feuchtigkeit aufsaugen. Fazit für den Test dieses Auto-Gadgets: Es funktioniert. Nach zwei Stunden auf dem Armaturenbrett waren die Scheiben schon viel weniger beschlagen.

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