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Angriff der Krähen

Kopf einziehen und das Weite suchen – diesen Rat sollte man sich derzeit zu Herzen nehmen, wenn man in die Nähe von Krähen kommt. Die Tiere sind seit einigen Wochen überdurchschnittlich aggressiv. Grund: Sie beschützen ihre Jungtiere.

05.06.2012 09:54 | 2:58 Min | © SAT.1

Krähen auf Konfrontationskurs

Ohne erkennbaren Grund und ohne Vorwarnung kommen sie aus der Luft und greifen Mensch und Tier an: Krähen. Jetzt im Frühjahr sind die schwarzen Vögel besonders angriffslustig und das aus gutem Grund: Sie beschützen ihre Jungtiere vor Eindringlingen. Wirklich gefährlich sind diese Attacken eigentlich nicht, da Krähen keine Greifvögel sind und daher keine richtig scharfen Krallen haben. Der Schreck ist in der Regel trotzdem groß, wenn die krächzenden Vögel ihren Angriff starten. Mittlerweile warnen sogar Schilder Fußgänger vor den aggressiven Krähen. Aber wie kann man sich vor den Krähen-Attacken schützen?

Wenn die Krähen kommen, den Rückzug antreten

Die Krähen nehmen Menschen, die in ihr Revier eindringen und ihrer Brut zu nahe kommen, als Eindringlinge wahr. Dabei wählen sie ihre Gegner weder nach Verhalten noch nach Aussehen aus. Naht Gefahr, stürzen sie mit bis zu 30 Kilometern pro Stunde auf ihr Opfer los. In einem solchen Fall sollte man nicht auf Konfrontationskurs mit den Krähen gehen, das bringt nichts. Besser ist es, den Rückzug anzutreten. Außerdem sollte man aufmerksam sein und es möglichst vermeiden, sich Krähen zu nähern. Ihren Angriff begleiten die Vögel mit wildem Gekrächze. Wer es in seiner Nähe hört, sollte auf der Hut sein – und zwar so lange, bis die Jungvögel ihre Nester endgültig verlassen haben. Erst dann werden die 42 Krähenarten wieder zu friedlichen Mitbewohnern.

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