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Wohnen & Garten

Bäume erkennen: Das sind typische Merkmale

22.10.2012 • 00:00

Buche, Erle, Ahorn, Eiche… Die Namen dieser heimischen Kandidaten lernt man schon in der Grundschule, doch wie können Sie die Bäume erkennen? Kleine Nachhilfestunde gefällig? Der SAT.1 Ratgeber gibt Auskunft über typische Merkmale von Buche, Eiche und Co.

Bäume erkennen: Die Buche

Die Buche gehört zu den häufigsten Laubbäumen, die in deutschen Wäldern wachsen. Vor allem die Rotbuche ist als Nutzholz zur Möbelherstellung oder auch als Brennholz sehr beliebt. Insgesamt gibt es zehn verschiedene Buchenarten. Die Bäume können bis zu 300 Jahre alt und bis zu 40 Meter hoch werden.

Und wie können Sie die Bäume erkennen? Ganz einfach, anhand ihrer Samen. Bei den sogenannten Bucheckern handelt es sich um dreikantige, braune Früchte, die paarweise in einer weichstacheligen Hülse sitzen. Diese springt auf, sobald die Bucheckern reif sind.

Merkmale der Eiche

Eichen gehören zu den Birkengewächsen und wachsen vor allem am Waldrand. Die Blätter des Baumes sind etwa handtellergroß und weich gelappt. Auch auf Wappen und Orden ist das Laub der symbolträchtigen Eiche häufig zu sehen. Diese Bäume erkennen Sie ähnlich wie Buchen an ihren Früchten, den Eicheln. Sie ähneln Haselnüssen, haben jedoch noch ein Hütchen auf.

Da Eichen sehr robust sind und sogar im Wasser über Jahrzehnte überdauern können, ohne zu modern, wird das Holz des Baumes vor allem für den Schiffsbau genutzt. Aber auch Fachwerkhäuser und natürlich Möbel werden aus dem beständigen Eichenholz gefertigt. Haben Sie Lust mit diesem Holz oder anderem Möbel selber zu machen? Der SAT.1 Ratgeber gibt Tipps.

Kleine Baumschule: Der Ahorn

Es gibt rund 200 unterschiedliche Ahorn-Arten. Am bekanntesten in Deutschland ist der Spitz-Ahorn mit seinen großen, fünfzackigen Blättern und seinen "geflügelten" Samen. Wie die Eiche ist auch der Ahorn ein symbolträchtiger Baum. Als Nationalsymbol ziert ein Ahornblatt sogar die Flagge Kanadas. Aus dem Saft des kanadischen Zucker-Ahorns wird übrigens auch der leckere Ahornsirup gemacht.

Bäume erkennen: Die Fichte

Die Fichte gehört zu den Kieferngewächsen und ist vor allem an ihren engschuppigen, braunen Zapfen, den Sämlingen, zu erkennen. Zwischen August und Winter fallen erst die Fichtensamen aus den Zapfen, bevor anschließend der ganze Zapfen vom Baum abgeworfen wird. Da Fichten in der Pflege recht anspruchslos sind und schnell wachsen, wird das Holz des Baumes vor allem für die Papierherstellung genutzt. Fichtenholz findet aber auch als Bau- und Möbelholz sowie als Brennholz Verwendung.

So ziehen Sie im Garten Bäume aus Samen

Die perfekte Gartentätigkeit für die ganze Familie: Legen Sie in Ihrem grünen Reich einen kleinen Wald mit Buche, Fichte, Eiche und Co. an.

Damit aus den kleinen Samen nach Möglichkeit auch überhaupt was sprießt, werden sie am besten in spezieller Anzuchterde, die mit Walderde aufgelockert ist, ausgesät. Beim Aussäen unbedingt darauf achten, die Samen nicht zu tief in den Boden zu setzen, damit die Keime leicht an die Oberfläche kommen können. Ein Mini-Gewächshaus sorgt dafür, dass die Samen vor Witterungsbedingungen geschützt sind und dennoch reichlich Sonne abbekommen – und so ganz schnell sprießen können. Sind im Frühjahr die Samen aufgegangen und erste Keime zu sehen, sollten die kleinen Bäumchen in den Garten umgesetzt werden, wo sie mehr Platz haben und schön weiter wachsen können.