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Wohnen & Garten

Frühlingsblumen vom Discounter

01.04.2011 • 05:30

Es sind die unschlagbaren Preise, mit denen Discounter ihre Kunden immer wieder zum Zugreifen animieren. Gerade jetzt, wo der Frühling vor der Tür steht, locken viele der Märkte mit einer Vielzahl angeblich frischer Frühlingsblumen. Doch was taugen die Pflanzen vom Discounter?

Frühlingsblumen vom Discounter im Test

Wir vergleichen verschiedene Frühlingsblumen vom Discounter mit solchen aus dem Pflanzencenter. Testobjekt Nummer eins: Primeln. Die vom Discounter sehen frisch aus, doch sind sie es auch? Ein Blick auf die Wurzeln verrät’s: Sind sie weiß, sind die Frühlingsblumen frisch, braune Wurzeln deuten auf Fäule hin – die Pflanzen dann lieber im Regal stehen lassen.

Finger weg von reduzierten Frühlingsblumen

Testobjekt Nummer zwei: reduzierte Beetrosen vom Discounter. Die Pflanzen wirken trocken und sind es auch: Sie sind abgestorben und eignen sich nur noch für den Komposthaufen. Daher sollte man die Finger von reduzierten Frühlingsblumen lassen. Meist harren sie schon zu lang in den Regalen der Discounter aus. Der Blick auf den Stamm gibt den ersten Hinweis, ob Frühlingsblumen wie die Beetrosen noch leben. Ist er glatt? Das ist ein gutes Zeichen.

Einige Tipps beim Discounter beachten

Ebenfalls untersucht haben wir einen Apfelbaum vom Discounter. Der Stamm ist glatt, doch wie sieht es dahinter aus. Ein kleiner Kratzer an der Rinde hilft: Ist der Stamm unter der Rinde grün und feucht, lebt die Pflanze  – so wie unser Apfelbaum. Die häufigsten Mängel an Frühlingsblumen vom Discounter werden übrigens durch falsche oder gar keine Pflege verursacht. Käufer sollten daher auch die Erde untersuchen: Sie sollte feucht, aber nicht durchnässt oder staubtrocken sein. Wer also einige Tipps beachtet, kann auch mal beim Discounter zu Frühlingsblumen greifen.