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Gartenabfälle: Kompost und Verbrennung

Der Frühling lockt zahlreiche Hobbygärtner zurück in ihr ganz persönliches grünes Paradies. Doch nicht immer läuft das nachbarschaftliche Gärtnern konfliktfrei ab. Was, wenn der Kompost stinkt und den Nachbarn belästigt? Und: Darf man Gartenabfälle auch verbrennen?

26.09.2011 09:00 | 3:05 Min | © Sat.1

Gartenabfälle verbrennen: ja oder nein?

Ein schnelles Feuer und weg sind die Gartenabfälle. Erlaubt ist das jedoch nur in seltenen Fällen. Grundsätzlich ist das Verbrennen von Gartenabfällen bundesweit verboten. Allerdings können Gemeinden Verordnungen erlassen und ihren Einwohner damit zugestehen, holzige Gartenabfälle zu verbrennen, wenn es in zumutbarer Entfernung keine Entsorgungsmöglichkeit gibt – diese sind aber in den meisten Fällen vorhanden. Ausgenommen sind von dieser Sonderregelung außerdem Laub und andere feuchte Gartenabfälle.

Wenn der Kompost unangenehm riecht

Den Geruch von Kompost liebt wohl kein Gärtner. Daher stehen die stinkenden Haufen in der Regel auch in der hintersten Ecke des Gartens – direkt an der Grenze zum Nachbarn. Hier kann es natürlich schnell zu Konflikten um den Kompost kommen. Zunächst ist der Kompost üblicher Bestandteil der Gartengestaltung, muss also vom Nachbarn inklusive Geruch geduldet werden. Allerdings gilt auch das Gebot der nachbarschaftlichen Rücksichtnahme: Vermeidbare Belästigungen sollten auch tatsächlich vermieden werden. Hier kann ein geschlossener Schnellkomposter für den nachbarschaftlichen Frieden sorgen. In der Tat gibt es auch ein Urteil, das in Folge einer  „Orts-Beschnüffelung“ anordnete, dass der Kompost nicht direkt an das Nachbargrundstück grenzen darf.

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