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Wohnen & Garten

Gartenmöbel im Test

16.10.2012 • 10:00

Vom preisgünstigen Gartenstuhl über das Holz-Mittelklassemodell bis zum absoluten Luxus-Gartenmöbel aus Teakholz - welcher Gartenstuhl schneidet im Test am besten ab? Hier die überraschenden Ergebnisse.

Es gibt sie aus Teak, Alu oder Plastik, von teuer bis preisgünstig - doch welche Gartenmöbel sind wirklich optimal geeignet für den Garten? In Sachen Gartenmöbel rät Möbelexperte Christian Krämer generell zu Holzmöbeln - die halten nicht nur Wind und Wetter stand, sondern sehen auch noch chic aus. Doch auch hier bietet der Markt eine riesige Auswahl.

Günstig oder teuer: Welche Gartenmöbel sind besser?

In unserem Test stehen ein preisgünstiger Gartenstuhl für 40 Euro, ein Mittelklassemodell für 80 Euro und ein teurer Luxus-Teakholzstuhl für satte 250 Euro auf dem Prüfstand. Welches Gartenmöbel überzeugt in Sachen Qualität? Bedeutet teuer immer gleich auch gut?

Schon rein optisch lassen sich bei Gartenmöbeln aus Holz Qualitätsunterschiede erkennen. So wird für preisgünstige Modelle häufig minderwertiges Eukalyptusholz und billiges Polyester verwendet. Auch die maschinelle Verarbeitung lässt meist zu wünschen übrig, was Risse im Holz und wackelige Scharniere oft schon auf den ersten Blick erkennen lassen.

Anders sieht es beim Luxusmodell aus Teakholz aus: Für 250 Euro bekommt man hier das beste Holz und Bezüge aus hochwertigem Acrylgewebe - noch dazu ist alles handverarbeitet. Ein weiteres Qualitätsmerkmal von Gartenmöbeln aus Teakholz: Auf anfällige Materialien wie Scharniere oder rostende Schrauben und Nägel wird beim Zusammenbau der Gartenmöbel verzichtet - das macht sie besonders langlebig und robust. Tatsächlich?

Der TÜV hat alle Gartenstuhl-Modelle auf Standsicherheit, Dauerbelastung und Stoßbelastung getestet. Das Ergebnis: Nur das Gartenmöbel aus Teakholz überzeugte in allen drei Tests. Der preisgünstigste Gartenstuhl für 40 Euro versagte lediglich in Sachen Standfestigkeit. Gleich in zwei von drei Disziplinen, nämlich bei der Standfestigkeit und der Dauerbelastung, fiel dagegen der 80-Euro-Gartenstuhl durch. Er blieb damit deutlich hinter den Erwartungen zurück.

Fazit: Wer einen wirklich robusten Gartenstuhl haben will, an dem er lange seine Freude hat, sollte zu dem teureren, dafür aber insgesamt hochwertiger gearbeiteten Gartenmöbel aus Teakholz greifen.

Tipps für die Gartenmöbel-Pflege

Der schlimmste Feind von Gartenmöbeln aus Teakholz ist nicht etwa der Regen, sondern vielmehr die Sonne. Damit das Holz seine dunkle Farbe behält und nicht ausbleicht, sollte es daher einmal jährlich mit Öl behandelt werden, empfiehlt Möbelfachmann Christian Krämer.

Bei Regen können Gartenmöbel aus Teakholz ruhig draußen stehen bleiben - am besten ganz ohne Abdeckung. Damit das Wasser gut abfließen kann, sollten die Möbel schräg hingestellt werden. Außerdem ist darauf zu achten, dass die Beine von Tischen und Stühlen nicht in Pfützen stehen, da sie sonst faulen können.  

Wer diese Tipps vom Experten beachtet, hat zumindest in Sachen Gartenmöbel mehr als nur eine kurze Liebelei für einen Sommer.