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Wohnen & Garten

Tiere im Garten vertreiben: Tipps und Schutzmaßnahmen

07.12.2012 • 17:15

Tiere im Garten sind nicht immer willkommen – insbesondere, wenn Sie das Blumenbeet als Spielwiese missbrauchen. Chemiekeule? Nö! Schließlich gibt’s jede Menge natürliche Methoden, um Mücken, Schnecken, Maulwürfe und Co. zu vertreiben. Worum es sich beim „Moskito-Schocker“ und der „Verpiss-dich-Pflanze“ handelt, erfahren Sie hier, im SAT.1 Ratgeber.

Mit Geranien gegen die Mücke

Ein lauer Sommerabend im Freien könnte so schön sein – wären da nicht die lästigen Mücken. Abhilfe kommt hier ebenfalls aus der Pflanzenwelt in Form des „Moskito-Schockers“. Die stark nach Citronella duftende Geranienart soll neben der Mücke auch Stechfliegen, Bremsen und Wespen vertreiben – und damit endlich wieder einen ungestörten Sommer im Garten oder auf dem Balkon möglich machen.

Eine natürliche Alternative zu Geranien als Mückenabwehr sind Eukalyptus-Bäumchen. Diese wachsen in die Höhe statt in die Breite und eignen sich daher besonders gut für schmale Stellen neben Balkon- oder Terrassentüren.

Hund und Katze mit der „Verpiss-dich-Pflanze“ fernhalten

Auch wenn sie die liebsten Freunde des Menschen sind, sobald der Hund an die frisch gepflanzten Blumen pinkelt oder die Katze den Sandkasten der Kinder als Katzenklo benutzt, kann die Liebe schon einmal in Wut umschlagen. Doch wie können Sie Stubentiger und Co. das ungezogene Verhalten abgewöhnen?

Die Lösung gegen Tiere im Garten kommt aus der Natur selbst und nennt sich „Verpiss-dich-Pflanze“. Die Pflanze mit dem bezeichnenden Namen gehört zur Gattung der Harfensträucher und produziert ätherische Öle, die Menschen nicht wahrnehmen können, für Hunde- und Katzennasen aber extrem unangenehm sein sollen. Nach kurzer Zeit werden die Vierbeiner sprichwörtlich die Nase voll haben und die Stellen meiden, wo die Pflanzen stehen. Die „Verpiss-dich-Pflanze“ ist übrigens nicht giftig – würde aber ohnehin ungenießbar schmecken.

Tiere im Garten vertreiben: Maulwürfe und Wühlmäuse

Mit Mühe und Not haben Sie aus einer braunen Fläche einen frischen grünen Rasen gezaubert? Umso ärgerlicher, wenn Maulwürfe Ihren Garten umpflügen und die ebene Wiese mit unzähligen Erdhügeln übersäen. Das Problem für Gartenfreunde: Maulwürfe bekämpfen – ein No-Go, denn die Tiere stehen unter Naturschutz, dürfen also nicht gejagt und getötet werden. Was hilft? Sanfte Methoden, um die Tiere im Garten zu vertreiben – Lärm und unangenehme Gerüche etwa, denn das lieben die blinden Gartengenossen so gar nicht. Pflanzen Sie zum Beispiel Kaiserkrone oder Knoblauch, die so stinken, dass die Maulwürfe oft von allein Reißaus nehmen.

Sie haben Wühlmäuse im Garten? Dann scheuen Sie sich nicht, Fallen aufzustellen oder Gas einzusetzen, um die Wühlmäuse zu bekämpfen. Denn im Gegensatz zu Maulwürfen gelten Wühlmäuse als Schädlinge und stehen nicht unter Naturschutz. Die beste Zeit zum Vertreiben: der Frühling, denn dann grünt und blüht der Garten noch nicht in voller Pracht und die Gänge der Wühlmäuse lassen sich besser erkennen.

Der ewige Kampf gegen Schnecken, Blattläuse und Co.

Und was hilft gegen Schnecken und Blattläuse sowie Marder, die ebenfalls erhebliche Schäden im Garten anrichten können? Lesen Sie dazu mehr im SAT.1 Ratgeber.