Keine übernatürlichen Mächte

Wer seine Wäsche aus der Maschine ausräumt, kann schon mal anfangen, an seinem Verstand zu zweifeln. Wie kann es sein, dass ständig die Sockenpaare unvollständig sind? Hat das Universum seine Finger im Spiel? Ein Fehler in der Matrix? Nein, die Erklärung ist so viel rationaler.

Einfach verschluckt

An dem Mysterium der sockenfressenden Waschmaschine scheint wirklich etwas dran zu sein. Ihr kennt sicher die Gummidichtung an der runden Waschmaschinenöffnung. Sie verhindert, dass Wasser durch die Tür auslaufen kann. Befüllt ihr die Waschmaschine, kann sich in der Lippe dieser Dichtung ein Kleidungsstück verheddern – zum Beispiel eine Socke. Im Verlauf des Waschgangs wird sie immer tiefer hineingedrückt und verschwindet schlussendlich in den unendlichen Tiefen der Waschmaschinenelektronik. Am Heizstab angelangt findet die Socke ein jähes Ende – autsch.

Lösungsvorschläge

Jetzt könnt ihr einerseits aufatmen: Ihr seid keineswegs verrückt und auch nicht zu schusselig, Sockenpaare beieinander zu halten. Andererseits ist das Problem damit leider immer noch nicht gelöst. Deshalb hier ein Tipp: Schont die Waschmaschine und eure Sockenpaare und wascht weniger Wäsche in einer Ladung. Denn je voller der Automat beladen ist, desto schneller gelangen die Strümpfe in die verschlingende Rille. Eine andere Möglichkeit wäre es, die Socken in ein Wäschenetz zu stopfen und darin zu waschen. Größere Kleidungsstücke oder gar Beutel können nicht einfach aufgefressen werden.

Angeber-Fact: Am 9. Mai wird jedes Jahr weltweit der Tag der verlorenen Socke gefeiert.

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