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1. Auf der Toilette sind die meisten Bakterien

Viele denken: Dort, wo wir das Geschäft verrichten, lauern bestimmt die meisten Bakterien. Doch das ist falsch! Ein Küchenschwamm lockt mit seinem feucht-warmen Mikroklima ganze 400 mal mehr Mikroben an. Der trockene, kühle Toilettensitz ist also zu unrecht verrufen.

2. Bakterien sterben in der Tiefkühltruhe

Einfrieren tötet Bakterien. Das ist eine alte Weisheit. Und so richtig gut bekommt ihnen das kalte Umfeld tatsächlich nicht, doch sterben tun sie noch lange nicht. Ab -18 Grad fallen die lästigen Kleinorganismen in eine Art Winterschlaf und können sich nicht vermehren. Doch sobald die Tiefkühlkost aufgetaut wird, treibt das auch wieder die Bakterienzahl in die Höhe.

3. Händetrockner sind besser als Papiertücher

Klar, die Händetrockner, die eure Hände mit warmer Luft trocken pusten, schonen die Natur. Doch sind sie damit auch automatisch sauberer? Das ist leider ein Trugschluss, denn die ausgestoßene Luft verbreitet Bakterien bis zu drei Meter. Damit sind sie im Gegensatz zu Papierhandtüchern wortwörtlich eine wahre Bakterienschleuder. 

4. Hühnerfleisch waschen

Hühnerfleisch ist in der Zubereitung sehr heikel, lauern doch die viel gefürchteten Salmonellen im hellen Fleisch. Doch das Abwaschen des Fleisches vor dem Braten ist eher kontraproduktiv. Damit werden die Bakterien nicht abgewaschen, sondern nur großzügig verteilt. Besser: Bratet das Fleisch gleich direkt in der Pfanne. Die Hitze tötet die Salmonellen wirksam ab.

Angeber-Fact: Hygiene ist gut und schön. Doch ihr solltet es nicht übertreiben. In keimfreien Haushalten wird das Immunsystem nicht mehr stimuliert. Die Folge: Gerade Kinder entwickeln oft Allergien.

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