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Küchengeräte im Test: Teuer versus billig

Mixen, schneiden und kneten – Küchengeräte haben heute allerhand zu bieten. Wir haben zwei Maschinen getestet: eine billig, die andere teuer. Welcher Alleskönner ist sein Geld wirklich wert?

20.04.2011 17:30 | 8:07 Min | © SAT.1

Inbetriebnahme der Küchengeräte: Welches Modell überzeugt?

Zwei Küchengeräte im Test: Das Luxusmodell schlägt mit 650 Euro zu Buche, das günstige kostet gerade mal 40 Euro. Wie gestaltet sich die Inbetriebnahme? Die günstige Maschine hat zwar nicht viel Zubehör, doch alles Nötige ist vorhanden – Sie können damit Sahne schlagen, mixen und noch mehr. Auch der Aufbau gelingt ganz leicht. Beim teuren Gerät gestaltet sich die Zusammensetzung etwas komplizierter, dafür überzeugt das Hightech-Teil durch qualitativ hochwertiges Material – Glas und Metall sorgen für sicheres Mixen & Co. Das günstige Gerät besteht hingegen komplett aus Plastik. Fazit: Stabil schlägt klapprig.

Im Test: Geschwindigkeit und Reinigung

Das Ergebnis des Geschwindigkeitstests überrascht: Das teure Gerät braucht mehr als die doppelte Zeit, um Sahne aufzuschlagen, als die günstige Maschine. Punkt für billig. In puncto Reinigung ist das Premium-Teil wieder im Vorteil: ab in die Spülmaschine damit, fertig. Die Plastik-Einzelteile des günstigen Geräts müssen dagegen mühselig per Hand gereinigt werden.

Die Optik im Test

Im Massentest soll sich zeigen, welches der Küchengeräte bei den Menschen besser ankommt und auf welchen Preis die Maschinen geschätzt werden. In der Handhabung gibt es keine eindeutigen Präferenzen. Überraschend: Meist wird die günstige Maschine teurer und das Luxusgerät billiger eingeschätzt.

Wackelige oder stabile Küchengeräte? Test der Standfestigkeit

Ein Experte testet als Nächstes die Standfestigkeit der Küchengeräte. Er will mit den Maschinen einen schweren Brotteig herstellen. Saugnäpfe sollen beide Maschinen gut am Boden halten. Das 600 Euro Modell ist unerschütterlich. Hinzu kommt, dass der Teig gut verarbeitet wurde. Im Gegensatz zum billigen Gerät: Hier muss der Experte eingreifen, weil die Maschine unangenehm zu riechen beginnt. Im schlimmsten Fall könnte es zu einem Kabel- oder Motorenbrand kommen.

Härtere Zutaten zerkleinern

Wie kommen die Küchengeräte mit härteren Zutaten wie gefrorenen Früchten und Eiswürfeln klar? Die teure Maschine überzeugt – das Eis wurde komplett zerschreddert, der Smoothie schmeckt und sieht gut aus. Vom optischen Standpunkt kann auch das billige Gerät überzeugen. Doch bei genauerem Hinsehen ist ein dicker Eiswürfel zu erkennen. Punkt für teuer!

Fazit: Der Luxusapparat schlägt die günstige Maschine mit 4:2. Zwar ist Letztere billig und für einfache Arbeiten zu gebrauchen, für mehr aber auch nicht.

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